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Sturmschäden: Staatsregierung dehnt Hilfsprogramm aus

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Für Schäden durch den Gewittersturm „Kolle“ stehen jetzt auch Waldbesitzern außerhalb der Landkreise Passau und Freyung-Grafenau Soforthilfen offen. Eine entsprechende Ausdehnung des vor zwei Wochen aufgelegten Hilfsprogramms hat das Bayerische Kabinett am Dienstag auf Vorschlag von Forstminister Helmut Brunner beschlossen. Wie Brunner im Anschluss an die Sitzung mitteilte, hat der Sturm auch zahlreiche Wälder verwüstet, die außerhalb der beiden Landkreise liegen, auf die das Programm zunächst beschränkt war. „Die Staatsregierung lässt niemanden im Regen stehen“, sagte der Minister. Für vergleichbare Schäden gebe es die gleichen Hilfen wie im Hauptschadensgebiet. Das Sofortprogramm für geschädigte Waldbesitzer enthält unter anderem Räumungszuschüsse von bis zu 6 000 Euro pro Hektar, damit das Schadholz schnell aufgearbeitet und abtransportiert werden kann, sowie zinslose Kredite als Überbrückungshilfen.

Foto: Hötzelsperger

 

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Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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