Kirche

Sternsinger-Sammlung Wildenwart

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

4.990,05 Euro sammelten die heiligen drei Könige in Wildenwart und brachten sie am Dreikönigstag zum Festgottesdienst mit in die Christkönigskirche. Schwer mit den Schätzen des Orients beladen zogen über 30 Buben und Mädchen aus der Wildenwarter Pfarrgemeinde in acht Gruppen als die „Heiligen Drei Könige“ auf ihrem Weg zur Krippe in Bethlehem auch durch die kalte Chiemgauer Landschaft. Festlich gekleidet und mit einem Stern vorneweg, waren die Sternsinger bei Wind und Schneetreiben wieder unterwegs. Der kalte Wind und der hohe Schnee hielten sie nicht davon ab, alle Häuser der Gemeinde zu besuchen. Sie schrieben das Kreidezeichen „20+C+M+B+19“, Christus Mansionem Benedicat (zu Deutsch: „Christus segne dieses Haus“) über ungezählte Türen, sangen ihre Lieder und sprachen ihre guten Wünsche. Als Lohn erhielten sie dafür ein paar Süßigkeiten in die Stofftasche und ein paar Euro in die Sammelbüchse. Die Süßigkeiten, Orangen, Mandarinen und Äpfel teilten sich die Könige nach ihrem langen Weg auf, die Sammelbüchse mit dem Geld geht an die Sternsingeraktion. Reinhard Kardinal Marx nennt die Sternsingeraktion „ein sichtbares Zeichen für eine bewegte Kirche“, 2015 wurde die weltweit größte Aktion von Kindern für Kinder von der UNESCO in die Liste des immateriellen Weltkulturerbes aufgenommen.

Insgesamt wurden an einem einzigen Tag in den drei Kirchen der Gemeinde Frasdorf 12400 Euro (Vorjahr 10274,20 Euro) gesammelt.

Bericht und Fotos: Heinrich Rehberg

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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