Kultur

Stefan Kröll begeistert im ausverkauften Gasthaus Maurer

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Goethe und Schiller auf bayerisch, eine echte Tiroler Perchtenmaske, das Leiden eines richtigen 60-er Fans musikalisch intoniert und noch Vieles mehr an charmantem, witzigem und intelligentem Kabarett aus dem Bereich bayerischer Sagen und Mythen bot Stefan Kröll gestern Abend dem begeisterten Publikum im ausverkauften Hamperwirt am Samerberg mit seinem aktuellen Kabarettprogramm GRUAM – Bayern von unten! Der gelernte Schreiner, der seine zweite Berufswahl – die des Kabarettisten – ganz pragmatische damit erklärt, dass der Vorteil beim Kabarett darin liege, dass die Gäste bei Reklamation kein Geld zurückhalten könnten, da alles auf Vorkasse laufe, ist ein erstklassiger Erzähler in Sachen bayerische Geschichte. Und so hing ihm das Publikum schnell an den Lippen, als er in seiner charmant-witzigen Art über Geheimnisse, Mythen und Aberglauben im Freistaat redete, dann aber geschickt immer wieder den Bezug zum „Hier und Jetzt“ herstellte und damit für beste Stimmung sorgte. Das begeisterte Publikum dankte es ihm mit einem nicht enden wollenden Applaus und erklatschte sich zwei Zugaben: Stefan Kröll hat sich mittlerweile eine feste Stellung in der bayerischen Kabarett-Szene erarbeitet und einen entsprechenden großen Fankreis. Wie der Veranstalter, die Eventagentur KULTOUREN mitteilte, laufen bereits die Verhandlungen für einen weiteren Auftritt im nächsten Jahr, in dem Stefan Kröll im Frühjahr ein neues Programm herausbringen wird.

hö/Fotos: Stefan Kröll begeisterte in Grainbach auf dem Samerberg – u.a. Stefan Kröll mit Dr. Anna Schreiber von Eventagentur KULTOUREN am Samerberg

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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