Gastronomie & Wirtschaft

Starkbierfest Prien – Text der Ratschkathln

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Liebe Leserinenn und Leser der Samerberger Nachrichten, gestern war im König-Ludwig-Saal in Prien das traditionelle Starkbierfest der Priener Blaskapelle. Höhepunkt war der Auftritt von Rosi Hell und Brigitte Sperger, den beiden Schwestern vom Hansl in der Leit´n. Ihre „Erinnerungen“ an das abgelaufene Jahr nachfolgend in voller Länge – vom weiteren Verlauf des Starkbierfestes berichten wir noch gesondert.

 

Brigitte: Jetzt geh amoi weida, sonst is da anda wieda do , woast scho der von letztes Johr.

Rosi: Wen moanst, den verhaud`n Bruder Johannes ?

Brigitte: Ja freili das Dreikönigkörnchen hoid. Der moan i is ma scho so a Heiliger.

Rosi: Der hod, letztes Jahr, a sechane Freid noch seiner Fastenpredigt ghabt, das er bis noch Mitternacht mit fui Alkohol gfeiert hod.

Brigitte: Wia i eam zum Schluss vom Starkbierfest gseng hob, is er auf`n Stui gsitzt und hod gschlofa.

Rosi: Gschlofa !!!! hod der aber ned lang. Dem war des ned z`bled das er den Rest vo der Musi noch zu sich hoam, auf einen kleinen Espresso , eiglon hod.

Brigitte: Do moan i hod sei Frau, de Christa, a  moartz Freid ghabt, das er wieder amoi a Super Idee ghabt hod und des um fünfe in da Friah. Zuganga muas do sei , das die ganze Nachbarschaft wos davo ghabt hod.

Rosi: Zuganga ???? des is ja gar koa Ausdruck. Stell dir vor, de Milli woad er warm macha , hods ohne Topf auf`n Herd gschitt, und an Espresso woid er in seinem oadmodisch`n,  italenischen Kandelespresso macha, des wos ma auf`n Herd stellt, zum kocha. Kaffee häd er ja eine do, aber s`Wasser hod er vergessen. Irgendwann is des dann explodiert, mit an sechan moartz Schnalzer und der ganze Kaffesotz is an da Kuchedeck`n ombabt.

Brigitte: Ach du lieber Gott, do moan i san de Musikanten dann schnell dahi gwen, bevor de Frau aufgstand`n is.

Rosi: Der Dreikorn sog i dir , is flicka an da besan Seit ned werscht.

Brigitte: Der Dreikorn, is sowiso da Hammer. Jetzt häd er heier seine Theaterkarriere gestartet und wos war, ….wieder nix.

Rosi: Mei, wenn ma hoid  zum Skifahrn geht , und konns ned , dann passiern  soachane Sachan, —-Kreuzbandriss, ….braucht ma so wos????

Brigitte: Echt wor , a richtiger Doasch, somit war die Theaterkarriere schneller beendet , wia ers ofangt hod.

Rosi: Und werd er dann operiert?

Brigitte: Nachdem eam seine Theaterkollegen gfrogt ham , wias eam geht, hod er gmoand :“Dank der wunderbaren Händen meiner Therapeutin bin ich so weit fit das ich am Freitag den 13.operiert werden kann und dann für zwoa Wocha s`Kanapee hiat`n soi.

Rosi: Hiatn miassn sich de Veterana a jetzt dann, wegen eanam Fest, Ende Mai.

Brigitte: San ma blos froh , das des Fest überhaupt stadtfindet, weil mit dem Termin hods a bisserl gfacket.

Rosi: Grod guad das de Preaner Musi die Festmusi is, weil sonst hätt`n de Veterana dumm aus da Wäsch gschaut, weils bei da Terminabsprache , den Kalender vo 2017 ghabt ham, und ois nach dem Kalender 2017 , bstellt. Sprich: Zelt, Wirt, Musi und wos ma sunst so für a Fest braucht.

Brigitte: Ganga is a so, da Hackenberg is vo de Veteraner gfrogt woan , ob sie am Donnerstag, am Feiertag, Christi Himmelfahrt, im Zelt spean kennan. Weil doch de Atzinger Bulldogfreunde immer am Vatertag eana Fest ham und desmoi, wars glei, beim Bruckenboder auf da Wies`n  in oan ganga , hättns gmoant. Wia aber da Hackenberg im Kalender nochgschaut hod ob sie do spean kennan , is eam aufgfoin das do gar koa Feierdog ned is, und hod auf des hi, beim Loderer Schorsch jun, dem Vorstand vo de Veteraner nochfrogt.

Rosi: Des wern ma so oa sei, nemman de ,an Kalender vom Johr 2017 her, zum organisieren von einem Fest 2018. Und er hod no dazua an Hackenberg ned glei Recht gehm, und häd am End no gmoand , das sich do die Musi verdo häd.

Brigitte: Ja, und die Bullogfreunde, ham jetzt umdisponiert. Und feiern jetzt spontan beim Bernhacker in Arbing.

Rosi: Ach ja, ..wahrscheinlich in dem riesen  Stodl, der seid letzem Jahr in Planung is, …….oder steht der scho?

Brigitte: Naaaaa, …..no ned ganz, aber a bisserl wos is scho bedoniert. Aber bis Christi Himmelfahrt , locker, des is doch a Lapererli.

Rosi: Woast wos mittlerweile koa Laperli mehr is, des is des Gschiss mit dem Bahnhofsumfeld. Schee langsam hob i des Gefühl, das der Berliner Flughafen uns doch no de Reib oblafft, und schneller fertig wird.

Brigitte: In Prean, am Bahnhof, geht ja gar nix vom Zeig. I woas a ned liegts an unserer Gmoa oder an da Bahn oder an woas Gott wem.

Rosi: Aber wenigstens hams jetzt scho amoi den Kreisel an da Seestraß baut ,. Is zwar ned groaß aber erfüllt sein Zweck.

Brigitte: Do wunders mie sowieso das do no ned gschnoid hod. Den siegst ja erst wenns scho mittendrin bist.

Rosi: Mei in de Mitt`n eine konnst jetzt do nix stean, do wenn da große Schuibus kimmt oder a Lastwong, der dad do glei ois übern Hauf`n fahrn, aber oans  woas i gwiss, wenn mas kapiert , funktioniert der guad.

Brigitte: Ma kannt aber wos drüberhenga , evtl so an Banner „Vorsicht kleiner Kreisel“.

Rosi: Aber eigentlich warns ja wirklich schnell unsere Arbeiter vom Bauhof, wenn a zwischendrinn an Haufen unerwartete Dinge herganga san. Wir a Hohlraum unter da Straß, Gullys die ned an der Kanalisation angeschlosssen warn, des mit der Gasleitung , die ned eitrong war und beschädigt worn is, und die Randstoa, die ned fest eibetoniert warn.

Brigitte: Und mit der Fertigstehlung ham sas genau auf`n letzten Dog no gschafft , weil ab dritten Dezember häd koana mehr teert.

Rosi: Is ja a höchste Zeit worn , mei die Umfahrerei hod fei scho fui aufgregt. Oa moi is mia so ganga do bin i ungelogen 40 Min beim Neugarten an da Schrank standen, dann ho is aufgehm und bin umdraht wir i dann euíenen Umweg gmacht hob das i auf Westernoch kimm hob i gspannt das die andern imma no stehen. Do muasst direkt obacht gehm wenns du an den Bahnübergang hifahrst, das no gnua TÜV auf die Auto host, weil der lafft dir sonst do ob.

Brigitte: So und jetzt is de Kampenwand gsperrt, keine Ahnung wir lang, i moan bis Ende Juli, aber wer woas wos do no ois hergeht. Is ja äh a Massel das de überhaupt zum ofanga kemma san, du do is vielleicht zuganga in der Informationsveranstaltung, im Chiemseesaal. Frau Kind hod Mikrofondame gmacht, de waar boid ins schwitzen kemma unsere Gemeinderätin, weil vo olle Seiten die Leid grod no blead ham. Nüchtern betrachtet ist dieses Drama nur bsufa zum ertragen.

Rosi: Koasn hods, das überhaupt koa Information auseganga is. Ich kann olle beruhigen, wenn i so zruckdenk, i hob ja doch scho an edla BM erlebt, aber oans konn i eich song, de hätten ned lang frogt, die warn glei ungenier mit`n Bagger ogruckt.

Brigitte: Wenns ned so koad waar gangs ja äh scho dahi.

Rosi: De soin sich ned so gestelln, Freili is eckelhaft wenn dir des  Bier im Flaschl drinn eigfriert, wennst grod so gmiatlich an Schaufestiehl dorten loanst.

Brigitte: Da Hoibe BRUCKER  Kreisl bis aufe, auf St. Salvator is jetzt ja a seid a poor Dog gsperrt.

Rosi: Kein Problem , do fahrn jetzt olle über Leiten , dann werd die Straß wenigstens richtig aufgearbeitet und sie griang endlich a neie.( Hellei)

Brigitte: Brauchans ja grod amoi an Festzug aufemacha. Häd da Rinderzuchtverband sei Tierschau moing ned in Endorf gmacht sondern beim Hansl Lenz, dann häds die Hauf`n Leid sauber herbeidelt do aufe.

Rosi: Oder da BM häd`s vorher no gricht , weil er sich sunnst gschamt häd.

Brigitte: Erstens macht des ned da BM, sondern er häds ogschafft und zwoatens hod er ja in Atzing, zwecks dem Gaufest, a  de ganz`n Straß`n herrichten loss`n, weil er sich sunnst gschamt häd. Dawei hob i mir fürn Festzug scho de Bergschua hergricht.

Rosi: Do häds da sonst a an Hax brocha, wenns de Straß ned gricht worn waar…….. Aber der BM war ja Schirmherr und do kehrt des Straßherrichten ja dazua.

Brigitte: Schee wars bei de Daxnwinkler  in Atzing.

Rosi: Du moanst bei de Edelweiser in Atzing.

Brigitte: Du host recht, de ham mera Edelweis kappt, als Daxen. De Festzeichen waren Edelweiß, de Schmalzbachene waren Edelweiß und da Doni hod immer wieder gsogt , des ist unser Edelweiß und von Daxen hod do koana gred.

Rosi: Des Festzeichen hod da Fischer Gerhard gmacht, wunderschee. Des kennst von de echten Horn gschnitzten ned weg. Die Frau vom 3.BM hod sich glei a Ketten davo gmacht und mi dads ned wundern, wenns da Schelhas Alfred, als Knopf an da Joppn dro hod.

Brigitte: Oganga is ja scho beim Festbaum aufstean, 22.4.2017,do hods glei amoi wieder Kleidungtechnisch facket. Obwohl da BM in da Früh no an Schlosser Michi ogruafa hod , wos er oziang soid, war es wieder Fehlerhaft.

Rosi: Lieber Herr BM, wenn ma scho a so a scheene Joppe o hod, Farbe Forstgrün und a sauberne Hose, dann biiiittteee , koane Weadledane Haferlschua und  ma schlengt sich a ned so an moderne, Johannes Hester Schal ume, so oan wia a da 2 BM gern amoi drogt.

Brigitte: Er is hoid amoi a gfrealei unser BM, des wiss`n ma ja scho lang. Guad das unter da Gaufest Zeit ned koad war, sunnst häd er sich do a wieder a so eibackelt.

Rosi: Oganga is ja scho beim Bieranstich, ozapfa hervorragend, …des konn er mittlerweile. Vor lauter Freid , hod er sich glei a poor Mass genehmigt, und zur späteren Stunde, in der Bar is nacha de woislarei oganga:“Wo ist meine kleine Isi, wer hat meine kleine Isi gesehen, ich suche meine kleine Isi.“

Brigitte: Jetzt woas is ned, braucht er a Brean , oder wars wirklich des Bier. Irgendwann is dann scho wieder herganga.

Rosi: Du das sowos nimma passiert, griagst wos vo uns , Herr BM. (Lupe) Und beim Gaufest Sonntag , wars genau anders rum, do hod dann die kleine Isi , den großen Jürgen gsuacht (evtl Geschenk)

Brigitte: Beim Gaufest Sonntag,a da Kirch, hams ja mit`n Wedda a richtigs Massel ghabt, überall hods so an Schütterer obaloss`n, blos übern Kiraplotz, war blauer Himmel.

Rosi: Du, do hätten die Musikanten gar ned zum Wirt geh braucha, wenns doch drucka war. Und zum Schluss bei da Bayernhymne, hätten olle Musikanten mitspean soin und nicht nur die Anwesenden.

Brigitte: Also oans mias`n ma jetzt scho amoi betonen, ..schee wars fei scho bei eichern Gaufest in Atzing.

Rosi: Bis das uns boid beim Kino Abend mit samt`n Zelt verrissen hod. Do moan i, für den Aufnocht war der Schirmherr ned zuständig, gell Herr BM?

Brigitte: Wer is eigentlich zuständig für die Feste am Maibaum? Des mit der Bewirtung haud ned ollerweil hi. Zum tringa host ned amoi a Wasser griagt und des mit dem Essen war a so a Sach. Hoffentlich haut des heier hi, weil mia in Prean wieder a Maibaum aufgsellen, und do bist glei amoi ausgricht wenn de Aufsteller koa gscheide Brotzeit griang und verdürschten miassn. Der Maibaum natürlich gestiftet von der Familie Fessler. Prost auf Fam. Fessler

Rosi: Schau Herr BM , in Rimsting stift sowos da BM, aber do hods ja bei eana Leis , weil sie ja do in Oberbayern koa Hoiz ned ham. Kannt höchstens sei , wenn sie den Baum eigsetzt ham , den sie vor zwoa Johr von uns griagt ham, das der amoi so guad groad das er dann in ca50 Johr a Maibaum wern kunnt.

Brigitte: Wer den gstoin hod verzählen wir eich jetzt ned, sunnst hoast grod miadad`n so vui ratsch`n.

Rosi: Geh wer dad denn sowos song……. Du aber woast wos i neilich dafrogt hob? Dass de Fr Hübner und da BM , dahoam in Fränkischen Ausland ,aus  Nachbarngemeinden stammen. Ob sie de ned scho vorher kennt ham. Aber oans gfoid ma scho, das de Frau Hübner an Bürgermasda zur rechten Zeit die Schneid obkafft. Do is sogar da Herr BM adiam sprachlos, wenns a ned oft vorkimmt. Im Moment, kimmt mia fia, nehman de Franken bei uns in Oberbayern fei sauber über Hand.

Brigitte: Do host du recht, “Allmächt na lauda Frank`n, in Oberbayern“ Da Söder, Da Seifert , de Fr Hübner….., und wenn jetzt , Waldtraud und Marichen, no an Nockerberg machan, dann dra i foi am Radl. Wenns do ned aufbasst , kammst als Oberbayer glei ins hintertreffen. Aber den Dialekt miassn sie scho bheuten, weil man nie vergessen derf wo ma herkimmt, wenns ned lafft, muas ma dohi wieder zruck.

Rosi: Bis jetzt basst ja ois soweit, mit dem zamahoid  beim BM und dem Gemeinderat. Wenn des mit der Jugendherrberge ned waar. Des hod den BM., moan i , scho a boor schlaflose Nächte bescherrt. Und ned nur den. I schätz genauso a , an Herrn Christoph Bach.

Brigitte: Ich mächt jetzt gar nix song , aber wos i mir deng is grausam. Jetzt schau ma moi wos am 13. Mai rauskimmt, i sog hoid so a Gelegenheid werst so schnell nimmer griang. Und mia ham ja ned wirklich irgendwelche Alternative, wenn junge Leid , oder junge Familien Urlaub in Prean macha mechten.

Rosi: I woas scho, so wia unsere Kinder nach Berlin zur Abschlussfahrt fahren , so kannten die Berliner Kinder u. Jugendliche a zu uns fahren.

Brigitte: Aber wo doa mas dann hi zum übernochten? Vielleicht mechaten a Fußballer in Prean a Traininglager obhoittn, wo ma doch a so an scheena und deiern Kunstrasen ham, aber wo doa mas den hi zum übernochten. I moan da BM konn do jetzt ned direkt wos dafür, baun dads ja da Jugendherbergsring. Es ist doch so, ……wenn der BM übers Wasser geh kannt , dan Leid a no song , wahrscheindlich konn er ned schwimma.

Rosi: Jeden Menschen recht getan , ist eine Kunst die niemand kann.

Brigitte: Jetzt weist Kunst sogst, wos is des eigentlich für a Zead`n der a da Kiragas steht?

Rosi: Um Gottes Willen,des is der gute Hirt, du konnst doch do ned Zead`n song zu so an deian Kunstwerk. Der kost so umara      40 000€, zum Teil spenden, zum Teil Leader gefördert, wer den Rest zoid  woas i no ned . Aber der bleibt do ned steh , den mechtens zur Sakristei fire doa.

Brigitte: Do geht  er ja direkt im Weg um, womöglich muas ja dann der schene Bam weg  . Do werd Frau Kind und Frau Rau, vo de Greana wieder woasl.

Rosi: Und der Pius erst, unser Messner, welches Laab soid er den no zamsaung, unterm racha.

Brigitte: Der find scho wos , do hob i koa Angst und wenn der Bam wegmiassat dann sorgt de Frau Kind und Frau Rau scho dafür, das do a neier eigsetzt wird.

Rosi: Appropo eigsetzt, die Mauer beim Brucker Kreisel werd ja a wieder nei eigsetzt, weil de Firma die des gmacht hod , gmurkst hod, jetzt gibt’s de Firma nimma.

Brigitte: I hob kert, bei derEnthüllung vom Markus-Löwe, wisst scho , des hohe Kunstwerk, auf`n Pausenhof vo da Realschule, do hod unser BM a wieder a bisserl gmuackst. Bei der Ansprache hod er , statt Löwe, König, und statt Buch hod er Bauch gsogt.

Rosi: Aber des irga Problem war, das er überhaupt ned des gsogt hod wos de Dolmetscherin auf ihrem Prodokol steh ghabt hod. Also,Herr BM, absofort wird französisch und italenisch glernt, dann hätten wir das Problem ,mit dem übersetzten a nimma.. Fränkisch is hoid koa Weltsprache.

Brigitte: Dann soi er glei no afrikanisch a  lerna, weil ja der Babakar, der bei uns in Prean war , des is der maximal pickmentierte Gebietsfremde, also der schwarze Afrikaner , der dortmois sogar beim Gaufest in Prean , beim Zeiltaufbau geholfen hat. Genau der is jetzt wieder dahoam und hod a Fast Food Lokal aufgmacht und du rodst ned wie des hoast.

Rosi: Vielleicht beim Kastler, weil der doch beim Kastler garbat hod ?

Brigitte: Na , Prine am Kimse, und desweng miassat der GMR mit samt der Frau Hübner do amoi obe fahrn und de Rechtschreibfehler ausbessern, dann war des glei a billige Werbung für Prean.

Rosi: Weils grod Werbung sogst. De Baywa kimmt wieder nach Prean. Wia i des glesen hob, hob i direkt überlegen miassn ob ma scho 1. April ham.

Brigitte: Des hob i mir a denkt. Aber mit Eröffnung im März , moan i werds eher knapp.

Rosi: Also die wissen a ned wos meng. Zerst ist der Standort Prean nimma rentabel, dann soid da Aldi einekemma, weils de BayWa nimmer braucht, und jetzt foid eana ei , das Prean  auf alle Fälle wert is , das ma do an Baustoffhandel hod. Da versteh oana de Welt.

Brigitte: Woast wos i ned versteh konn. Do baut de Gemeinde ein so bäriges Gebäude an Bauhof draust, und kemman ned auf die Idee das ma do im 1. Stock an großen Raum macha häd kinna , z.B. als Probenraum für die Preana Blasmusik. Der Raum am Sportplotz platzt aus allen Nähten , weils so fui san.

Rosi: Oder evtl a so a Tanz Lokal, oder evtl a Discothek, und wenns überhaupt koana braucht, Fr Kind vo de Greana, brauchat dringend Fraktionsstüberl.

Brigitte: Ach du reds ja aber wieder grod das sich de Luft bewegt. FRAKTIONSTÜBERL, das i ned lach, de san doch blos zu zwoat im GMR, die Greana, do dads ja vo da Größe her, a ,a Tixi Kloo.

Rosi: Na , i moan doch für de Partei. Die san doch jetzt immer in der Preienr Stub`n, und nochdem die so an Zulauf ham, werds do scho z`kloa. Außerdem mias`n in an Lokal imma wos bestellen, und des kimmt aufs Johr gseng ganz schee deier.

Brigitte: An ehemaligen, begehrtesten, Junggessellen vo Prean, an Moa Hansi , is de Hochzeit a ganz schee , deier kemma.

Rosi: Mei hod der groaß do, aber des sogt ja da , Nam, Moa scho. Schau hi, i hob grod an Heislmoa gheirat.Do war wos los, ein Aufmarsch. Zerscht is er mit an moartz Brautauto zur Kirch gfahrn worn, dann noch`n Foto , san die Kutschen aufgfahrn, das Prean sowos no nia gseng hod. 12 Roos, drei Kutschen, voraus de Blechmusi, is obeganga zum Hotel Wagner…..ach mia miass`n ja jetzt König Ludwigs-Saal, song.

Brigitte: De Kirch und da Saal ham scho lang nimma so fui Leid auf oan Hauf`n gseng. Aber des Beste war dann zum Schluss, da Bräutigam hod  de Leid selber verabschiedet, hod sich gmiatlich higsitzt, a Flascherl Pils aufgmacht und bis er gschaut hod, war grod no de Braut, des Kranzlpoor , sei Schwester Regina und  natürlich da Kastler Sebastian, do.

Rosi: Und da Brautfahrer ,war wegen alkolischer Unpässlichkeit, nicht mehr anwesend. Rosserer scho lang dahin. Also, is dem Kranzelpoor, nix anders überbliem, das den Rest der Hochzeitsgesellschaft, im Baustellenauto, hoamfahrt. Kranzlerin fahrt, Braut sitzt danehm, mit da Kirz in da Hand, hinten drinn sitzt da Bräutigam, da Kranzler, da Kastler , quer ume de Regina und a poor Sacke Zement, hams a no drinn ghabt. De Fahrt hod sich rentiert. Do konn sich da Moa Hansi am 5.5.2018 revangieren, wenn des Kranzelpoor , da Wasde, von da Musi, und de Verena, heiraten

Brigitte: Des kunnt glei amoi wieder so a poor eingfleischte Junggessellen obschrecka, wia an GDR, Gunther Kraus, GDR Dr. Schöberl oder an GDR Tobias Ihm,  drum sog eich oans: .. „Wenns ned de richtig Frau zum heiraten findst, machts eich hoid a schenns Leb`n.

Rosi: Oder, „Ehe is der Versuch , Probleme zu lösen, die es aloa gar ned gem dad.“

Brigitte: Drum trink ma jetzt a Prost auf de ledigen und die armen verheiratet  PROST

Rosi: An Regerl Peda zB duads verheirat sei, fei scho guad. Schaut guad aus, und hod einen florienden Betrieb dahoam. Der jetzt ned nur , eine Milchstation, sondern auch eine Geburtsstation, hod. Ja, ja do konnst scho schaun, beim Regerl Ernsdorf wern de Kinder dahoam auf die Welt bracht. Nachdem jetzt ja überall, die Geburtsstationen zua machan, war des ja dirket, zu deiner Milli und de Kiah, a guada Nebenerwerb, no dazua wo dei Fr, a glernte Krankenschwester is.

Brigitte: Aber Landwirtschaftlich subventioniert, werd des dann fei ned. Moanst das,  da Aufenanger Martin, subventioniert wird, wenn er sei Gründach, oheigt, oder moanst das er do seine Schafe zum owoana aufe duad.

Rosi: Ach da Martin , der werd des scho richtig macha , do bin i mir sicher. Aber woast wer mir adiam Sorgen macht, des is da Herzinger Hans, der moan i werd ma schee staad zum Kanapee hirta. Seid er Opa is , geht die Enkelin vor, mi wunderts ja das er zum Theater spean Zeit hod, dafür fead er hoid  scho adiam bei de GDR-Sitzungen, aber wos mia ganz Spanisch vorkimmt, er fahrt grundsätzlich, am Karfreitag , nach Kufstein, mit seinem Hund , zum Tierarzt …………………………………………………………..

Brigitte: Okay, …do dad i mir jetzt a Sorgen macha. Woast wos ma a no Sorgen macht, da Preana Google. Do woid i neichlich die genaue Adresse aussafinden vo da Gemeinde, dann hob i an Google gfrogt. Du dann stell dir vor , wos da Google, gsogt hod. Alte Rathausstr.1 und nicht Bernauerstr. wo der doch sonst ois woas , aber die Preana Gmoa ist sogar an Google ein Rätsel. Woast du eigentlich das da Google weiblich ist ?

Rosi: Na wieso.

Brigitte: Weil der normalerweise ois woas und sogar scho a Antwort gibt, bevors mit`n Frong fertig bist:

Rosi: Aber wenigstens ham ma jetzt überall a Internet und an Handyempfang in Prean , ned so wia in Rimsting, do song wahrscheindlich die Rimstinger  Kinder spada amoi. Mia ham in Rimsting gwohnt, ham olle a Handy kappt, hams aber ned hernemma kinna , weil ma koan Empfang kappt ham.

Brigitte: Do drohen manche sogar eanane Kinder , wenns ned foigts, dann ziang ma nach Rimsting, dann habts  koan Handyempfang mehr.

Rosi: Übrigens, da Rimstinger Kämmerer, da Obermüller Martin ,dem rollen scho de Dollarzeiche, in  de Aug`n, weil de warten scho, drauf , das de Preaner ned de Jugendherberge meng, sie nemmans glei, entweder beim Seehof, oder wo die oade Reithalle steht.

Brigitte: Ned grod de Rimstinger, de Bernau scharren schon mit der Hufe……..Hufe passt wieder amoi zur Pferdewiese gell ????

Rosi: Und de Aschauer,  dadns a gern ham , kennas jetzt aber ned braucha, weil die san grod mit den Planungen, der Turnhalle , total überfordert.

Brigitte: Der BM, vo Aschau is ma scho , so a seamstrickta. Dad sich er ned im Fasching eibilden, das er mit da Garde mitfahrn mächat. Du, do hams koopt, die vo da Garde, er mit seinem gschlamperten Strickpullover und da brauner Breitcorthose.

Rosi: De ham dann grod no zu eam gsogt ,wenn er hoam fahrt und sich eine schwarze Hose und a weißes Hemd oziagt , konn er mitfahren.

Brigitte: Do , kaam dann scho des nächste Problem, er hod blos zwei weise Hemden , hod er gsogt, das eine ist in der Wäsche, und das andere noch nicht gebügelt. So schnell host du ned schaun kenna, is der hoam , hod sei Hemad bügelt, a schwarze Hose ozong, und war wieder do.

Rosi: Guad de Joppe hod er ja vo da Gilde griagt. Do feid sich ja bei unserern BM schon fast gar nix mehr mit`n oziang. Da Preana BM kann mit da Gilde jederzeit mitfahren, und zur Noad, kunnt a da Pfarrer Hofstetter mitgnomma wern, weil der kimmt ja imma daher wia a Dressman.

Brigitte: Beim Krönungsball hod sich fei unser BM weid aus`n Fenster gloand, wia er zur Gilde gsogt hod, das sie nächstes Jahr auf alle Fälle den König Ludwig Saal zur Verfügung ham.

Rosi: Weil Musikanten, moan i, ham gsogt, das wahrscheinlich das Neujahrskonzert im Chiemsee Saal sei werd, und Starkbierfest soad scheinbar Ersatzlos gstricha wern, weil der Saal do , wegen Brandschutz renoviert wern soiad.

Brigitte: Weils grod vom Neujahrskonzert redst, des war ja heier wieder wunderschön, spean ko unser Musi scho ganz guad, dank dem Dirigenten Stefan Fusseder. PROST auf Dirigenten und Musik

Rosi: Aber bei da Neujahrsansprache hod er wia jedes Jahr wieder an Musikanten zum Geburtstag gratuliert, Heier zwar dem Greilinger , statt Greilhuber. Sunst hod er scho guad gredt, hod vielleicht a manchen ins Gwissen gred, wos ja a ned verkehrt is.

Brigitte: Das nächstes Jahr evtl, koa Starkbierfest is, is ja ned so schlim, weil , 2019 de Musi und de Preana Feuerwehr im………………………, a groas Festzelt an da Bernauerstr ham. Oa Woch de, und de andere Woche, de andern.

Rosi: De und de andern , werds a amoi hoas`n , wenn dann die Bahn die Schallschutzwände, entlang der Bahnlinie aufstelln. Dann ist Prean zweigeteilt.

Brigitte: Dann is wia domois in Berlin, Prean Ost und Prean West.Somit san die nächsten Konflikte vorprogramiert. Zur noad zedeln ma hoad wieder a zünftigs Bürgerbegehren o.

Rosi: Woast wos a zweigeteilt war ? Die Bürgerversammlung, do herin, und de CSU Veranstaltung im Hacienda, am selben Dog.

Brigitte: Genau , hob i ma a denkt, und der Redner bei dera CSU Veranstaltung hod glei amoi an Anner Michi jun. , als BM begrüßt. Wos hams sa sich do dabei denkt.

Rosi: Wos sie die Frau Garzek dabei denkt hod , das sie jetzt einen Seniorenrat ham mächt , woas i a ned. Wenns do amoi nochgibst, kam da nächste daher , er mächt an Männerrat, Frauenrat, Kinderrat, ein Rat für das 3. Geschlecht. Für des ham ma eigentlich seid Jahren die Bürgerrunde und do konn sich jeder einbringen egal wia oad er is und welches Geschlecht er hod.

Brigitte: Du auf da Herreninsel hams neue Schloßführer gsuacht, egal welches Geschlecht er hod , Hauptsache er hod koan bay.Akzent. Des muasst da amoi vorstellen, soweit ham ma scho.

Rosi: Aber do hods glei amoi Beschwerden gem, und dann hams dieses Kriterium wieder zruckzog und gsogt ………wenn er a bisserl bayrisch red, geht des a.

Brigitte: Stell dir vor ,des dads beim GR. hoassn, koan bay. Dialekt. Do dads bei da Fr.Hell und beim Fischer Ped, facken. Weil die Hellin wenns narrisch werd , dann werds uhrboarisch, und da Regerl Peda hod noch seiner Rede, als Fraktionssprecher von der ÜWG, zum Haushaltsabschluss im Dez. in seiner bayrischen Gemütlichkeit, gsogt: „…..pla,pla pla, und 2018 werk ma wieder guad zam“.

Rosi: Du, da 2. BM hod fei scho a, guad zam werkelt. Wos der ois duad , obwohl er jetzt scho lang Rentner und Privatie ,sei kunnt. Z.B die Galerie im alten Rathaus, des waar wahrscheinlich heid no ned fertig , wennn er ned dann amoi dene Verantwortlichen Architekten die Wadel vieregricht häd. Und a der Vorplatz , von der Galerie , hat seine Handschrift. Der is dann nebenbei no so a weada Hund , das der nix neis kafft, .na den oad`n Brunnen der vor da Post gstand`n is , nei aufpoliert loss´n hod und jetzt erfüllt er wieder seine Zweck vor da Galerie. Und des is nur ein Teil von dem wos er macht.

Brigitte: Und nebenbei is er sogar no der Privatchauffeur von da Hell Rosi. Abholen, heimbringen, Türaufhalten und persönlich beim Ehemann an der Haustüre abliefern. Des san ma hoid no die  Kaverliere, der alten Schule.

Rosi: Und da Schelhas Alfred , der persönliche Atzinger BM, war zwar heier länger krank und mia hoffe das wieder aufwärts geht , mit eam.

Brigitte: Mit dem Fessler , geht’s ja  steil bergauf, der baut jedes Jahr wos neis unten am Stock. Des neie Verwaltungsgebäude, wird nobe. Zum Teil auf Säulen gebaut, mit Unterstand, das die Gäste , beim Sauwedda , ned noos wern, wenns auf eannan Bus warten. A verreckter Hund is er scho , da Fessler.

Rosi: Das eam des Landratsamt, des genehmigt hod, wundert mi scho, weil normal san die in dem Amt äher eckelhaft und kompliziert.

Brigitte: Und de schnellern san a ned.„ Woast du das de Beamten jetzt olle Stofftaschentücher hernehman ??? Weil auf de andern Tempo draufsteht.“

Rosi: Du weilst zerscht  verreckter Hund gsogt hosd. Hod da Michi letztes Johr, am unsinnigen Donnerstag, de Röckefrauen vom Preaner Trachtenverein, die als Biber verkleidet warn, oa Flaschen Sekt spendiert, mit der Bitte , sie soin doch bitte seine Schliffanlegenstellen und seien Stegs, in Ruhe lassen. Die Weiblichen Biber ham eam des natürlich zuagsogt.

Brigitte: Bled wars dann blos das letzten Summa , wie auch imma , a Biber Familie , direkt , beim Fessler unten am Hafen , ogsiedelt hod.

Rosi: De moan wern vo da Schafwaschener Bucht umakemma sei, genau so wir da Chiemsee Fischer , da Gramadel Hans. Nachdem der mit seinem Bod nimma aussa Fahrn konn, zwecks der Verlandung, hod er sich am Polizeisteg ogsiedelt, und do fukst eam Landratsamt a sauber. Aber Beamte san hoid stur , bevor die nochan Weg frong , verfahrn sa sich liaba.

Brigitte: Is eigentlich da Landtagsabgeordnete , Klaus Stöttner a, a Beamter ?

Rosi: Na, wos i woas Versicherungsdandler und Politiker.

Brigitte: Und Handwerklich muas er a guad sei, weil wenn i eam in da Zeitung lächeln sieg , hod der imma , an Spaten oder a Scharr in da Hand.

Rosi: Der muass sich jetzt scho guad präsentieren, jetzt geht’s um wos. An Hiargst san Landtagswahlen. Und wenn ma des so zurückverfolgt, vom Straußei weg, san olle bayrischen Ministerpräsidenten mit S oganga, Strauß, Streibl, Stoiber, Seehofer, Söder und……..evtl Stöttner.

Brigitte: Jetzt moan kemma dann an Schmarrn eine und du fangst zum fantasieren o. Bevor des no schlimma wird . gehm ma liaba .

Alle Beide: „Und wir bleiben unserem Motto treu, Lebensfroh und Arbeitsscheu „Prost beineinder“

 

Foto: Hötzelsperger – Rosi Hell und Brigitte Sperger beim Priener Starkbierfest

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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