Sport & Freizeit

Starbulls-Schüler-Meister im Rathaus Rosenheim

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Große Ehre für die Schüler-Mannschaft der Starbulls Rosenheim: das Team von Trainer Oliver Häusler und Martin Reichel wurde nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft, am Mittwoch von Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer im Rathaus empfangen. Natürlich mit dabei: der Meisterpokal!

Die Schüler-Mannschaft, das Trainerteam und die Vorstände der Starbulls Rosenheim hatten sich an diesem Tag ganz besonders herausgeputzt. Der Grund war ein erfreulicher. Nach dem Gewinn der deutschen Schüler-Meisterschaft wurden alle Beteiligten ins Rathaus von Rosenheim eingeladen. Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer höchstpersönlich nahm die Mannschaft dort in Empfang. Nach der kurzen Begrüßung aller Anwesenden fasste sie nochmal den Verlauf des Endturniers in Bad Tölz zusammen.

„Da sind wirklich die ganz großen Mannschaften gewesen. Krefeld ist eine große Eishockeystadt. Kaufbeuren auch, und Köln sowieso. Und zum Abschluss noch Berlin. Ich kann nur sagen: Toll!“. Sie beglückwünschte Spieler und Trainer zu dem herausragenden Erfolg und erklärte, welche Bedeutung die Mannschaft für die Stadt habe. „Ich möchte euch deshalb besonders gratulieren, weil Ihr damit unsere Repräsentanten in Deutschland seid. Rosenheim ist als Eishockeystadt in den Köpfen der Menschen. Wir sind eine Eishockeystadt. Und dass die Jugend als Schülermannschaft jetzt diesen großartigen Erfolg hat und die Meisterschaft tatsächlich nach Rosenheim bringt, ist eine hervorzuhebende Leistung.“

Olympia als Vorbild

Auch an die anwesenden Eltern der Spieler richtete die Oberbürgermeisterin dankende Worte. „Da fährt man jedes Wochenende irgendwo anders hin und fiebert mit den jungen Herren mit. Auch Ihnen ein herzliches Dankeschön, dass Sie der Jugendarbeit die Möglichkeit eröffnen, dass die Jugendlichen eine so tolle Sportart mit solch großem Erfolg durchführen können.“

Erst kürzlich wurde Eishockeynationalspieler Patrick Hager nach dem Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang im Rathaus von Rosenheim geehrt. Der aktuelle DEL-Stürmer durchlief alle Nachwuchsteams der Starbulls und gilt für viele Rosenheimer als Vorbild. „Es ist wohl der Traum eines jeden jungen Eishockeyspielers irgendwann einmal gegen Kanada, Schweden, Russland zu spielen. Ich wünsche euch deshalb, dass Ihr weiterhin viele gute und erfolgreiche Jahre im Eishockey habt und damit vielleicht sogar eine professionelle Karriere starten könnt.“

„Wir brauchen eine zweite Eisfläche“

Oberbürgermeisterin Bauer nutzte den Anlass auch, um in die Zukunft zu blicken. Die Gegebenheiten in Rosenheim seinen nicht optimal, an dem Thema werde aber intensiv weitergearbeitet. „Ich bin sehr froh, dass wir aktuell wieder eine Vorstandschaft haben, mit der wir hervorragend zusammenarbeiten können und hoffe, dass wir die gemeinsam erarbeiteten Konzepte durchsetzen werden. Unser ganz großer Wunsch ist natürlich die zweite Eisfläche, denn wir brauchen eine zweite Eisfläche. Wir haben viele Standorte geprüft und in Augenschein genommen, doch der einzig richtige Standort für das Rosenheimer Eishockey ist die Innenstadt, auch aus schulsportlicher Sicht. Jetzt ist wohl der Zeitpunkt, an dem wir eine akzeptable Lösung gefunden haben und wir hoffentlich auch zeitnah mit der Umsetzung beginnen können.“

Die Starbulls Rosenheim bedanken sich bei Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer für den großartigen Empfang im Rathaus und die wunderbaren Worte. Für die Spieler und Verantwortlichen war dies ein einzigartiges Erlebnis und eine große Ehre. Der Vorstand bedankt sich außerdem bei allen Trainern, Eltern und natürlich den Spielern, die diesen herausragenden Erfolg möglich gemacht haben und gratuliert ganz herzlich zum Sieg der deutschen Meisterschaft.

Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. (A.U.)

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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