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Starbulls-Nachwuchstalent Lukas Reichel im Portrait

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Mit Schüler-Stürmer Lukas Reichel haben die Starbulls Rosenheim ein weiteres hoffnungsvolles Talent im Nachwuchsbereich. Der Topscorer der Hauptrunde der Schüler-Bundesliga und eigentliche U16 Nationalspieler durfte durch Einsätze im DNL- Team der Starbulls und bei den U17- und U18-Auswahlteams bereits Erfahrungen in höheren Altersklassen sammeln.

Topscorer bei den Schülern – Einsätze in DNL sowie bei der U16-, U17- und U18- Nationalmannschaft

Der Sohn von Starbulls-Knaben-Trainer Martin Reichel und Bruder von Oberligaspieler Thomas Reichel wurde am 17. Mai 2002 in Nürnberg geboren und spielt seit 2008 für die Nachwuchsteams der Starbulls Rosenheim. Als Topscorer der Hauptrunde der Schüler- Bundesliga (23 Spiele, 47 Tore, 39 Vorlagen, 86 Punkte) verhalf er dem amtierenden deutschen Schülermeister zur erneuten direkten Qualifikation für das Endturnier um die deutsche Schülermeisterschaft. Durch Einsätze in der Rosenheimer DNL-Mannschaft konnte er als Under-Age-Spieler bereits Erfahrungen in der höheren Altersklasse sammeln. Aufgrund seiner starken Leistungen wurde der eigentliche U16-Nationalspieler vergangenen November in das Aufgebot der U17-Auswahl beim 4 Nationen-Turnier in der Slowakei berufen und durfte Ende Dezember mit der U18-Nationalmannschaft am 5 Nationen-Turnier in der Schweiz teilnehmen.

Das sagt Schüler-Trainer Oliver Häusler

„Lukas hat sich in den letzten Jahren nicht nur spielerisch, sondern auch im Kraftbereich unglaublich gut entwickelt. Er ist auf dem Eis ein sehr cleverer, technisch starker Spieler mit sehr viel Spielverständnis und liest das Spiel sehr gut. Charakterlich ist Lukas ein super Typ und er setzt sich hohe Ziele, die er aber schaffen kann. Seine Stärke ist die Offensive, wenn er defensiv noch härter arbeitet, dann kann er ein Großer werden.“ so Schüler-Trainer Oliver Häusler.

Lukas Reichel im Interview

Du bist aktuell Topscorer der Schüler-Bundesliga. Was bedeutet das für dich und worin siehst du die Gründe für deinen persönlichen Erfolg?
Lukas Reichel: „Das bedeutet mir schon viel, aber ich versuche jedes Spiel alles zu geben, damit ich dem Team weiterhelfe.“

Auch bei deinen bisherigen Einsätzen in der DNL konntest du dich gut präsentieren. Warum klappt es im älteren Jahrgang bereits so gut bei dir?
Lukas Reichel: „Ich habe bereits in der vergangenen Saison bei den Schülern mit einigen zusammengespielt, die jetzt in der DNL spielen und daher verstehen wir uns gut und ich weiß was sie auf dem Eis vorhaben“

Du wurdest als U16 Spieler beim letzten Lehrgang für die U17-Nationalmannschaft nominiert. Was bedeutet die Nominierung für dich und wie groß sind die Unterschiede zwischen U16 und U17?
Lukas Reichel: „Es ist eine große Ehre für die U17 zu spielen. Das Spiel ist vor allem schneller und härter. Im taktischen Bereich bestehen keine Unterschiede zur U16.“

Mit der U18 durftest du Ende Dezember am 5 Nationen-Tunrier in der Schweiz teilnehmen. Wie lief das Turnier für dich und wie groß ist der Unterschied in dieser Altersklasse?
Lukas Reichel: „Der Unterschied ist schon sehr groß, im Vergleich zur U16 und U17 wird nochmal deutlich schneller und härter gespielt. Nachdem ich beim ersten Turnierspiel noch als überzähliger Stürmer zuschauen musste, war es eine große Ehre, dass ich in den weiteren Spielen das DEB-Trikot der U18 trage durfte.“

Wie siehst du dich selbst als Spieler und in welchen Bereichen musst du dich noch verbessern
Lukas Reichel: „In der Defensive muss ich mich verbessern und auch wenn es mal nicht klappt, dass ich dann nicht den Kopf hängen lasse, sondern einfach weiter mache und positiv bleibe.“

Welche Ziele stehen für dich als Eishockeyspieler im Vordergrund?
Lukas Reichel: „In ein paar Jahren in den NHL-Draft zu kommen und dann auch mal in der NHL zu spielen.“ 

Bericht: Starbulls Rosenheim

Starbulls Schüler-Stürmer Lukas Reichel im Trikot der deutschen Nationalmannschaft / Fotos: Bernhard Schwaiger

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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