Natur & Umwelt

Stadt Rosenheim: Vergrämung von Saatkrähen beginnt

In diesem Jahr werden zum zweiten Mal im Stadtgebiet Vergrämungsmaßnahmen von Saatkrähen durchgeführt. Nach den letztjährigen Schwerpunkten Loretoweise und Mangfallauen/Oberwöhr wird sich die Aktion heuer auf die Schillerstraße sowie die Hochfellnstraße konzentrieren. Hintergrund ist, dass die Krähenpopulationen ihre Standorte dorthin verschoben haben. Die Maßnahmen werden rechtzeitig zum Beginn der Brutzeit im März beendet.

Als Geräte für die Vergrämung kommen sog. Birdgards zum Einsatz. Sie spielen in unregelmäßigen Abständen verschiedene Warnrufe von Krähenvögeln über Lautsprecher in Bäumen ab. Ziel ist es, den Vögeln die Standorte durch die Störungen unattraktiv für den Nestbau zu machen und sie in ruhigere Gebiete zu lenken, bei denen keine Konflikte mit vorhandener Wohnbebauung auftreten.

Für vorgesehenen Vergrämungsmaßnahmen liegt der Stadt Rosenheim eine artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung der Regierung von Oberbayern vor.

Weitergehende Informationen sind unter www.rosenheim.de/kraehen.

Bericht: Stadt Rosenheim – Foto: stock.adobe.com | Christian Müller

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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