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Stabwechsel bei den Parteifreien

Veröffentlicht von Rainer Nitzsche

Wechsel nach 27 Jahren: Georg Huber folgt auf Dieter Kannengießer

Die Parteifreien/ÜWG sind weiterhin ein Erfolgsmodell im Landkreis Rosenheim: Bei der Kreisverbandsversammlung im Rosenheimer Gasthaus Höhensteiger stellte sich die in allen Teilen des Landkreises Rosenheims verwurzelte Wählergruppierung neu auf und dankte dem scheidenden Vorsitzenden Dieter Kannengießer (Kolbermoor) für seine langjährige und mehr als engagierte Arbeit.

Auf Dieter Kannengießer folgt nun Georg Huber von der Gemeinde Samerberg.
Der 53jährige Bürgermeister, der die Parteifreien im Landkreis die nächsten fünf Jahre führen wird, gilt ebenso als erfahrener Kommunalpolitiker. Seit über 19 Jahren ist er in seiner Heimatgemeinde Bürgermeister, seit 2008 ist der Samerberger im Kreistag, zuletzt war er auch Kannengießers Stellvertreter im ÜWG-Kreisverband.

„Wir möchten weiter eine Gruppierung sein, die ausschließlich Sachpolitik betreibt und bei der Objektivität und die besten Lösungen im Vordergrund des Handelns stehen“, so Huber. „Mit derzeit 22 Bürgermeistern und einer hohen Anzahl von Gemeinderatsmitgliedern -je nach Gemeindegröße haben 20 bis 80 Prozent der Räte kein Parteibuch- sind wir in den 49 Jahren unseres Bestehens zu einer festen Größe im kommunalpolitischen Landkreis geworden.“

Besonders stolz zeigte sich Georg Huber über seine neue Mannschaft im Vorstand, die ebenso einstimmig von der Versammlung gewählt wurde wie er selbst:
„Mit Christoph Schneider (Neubeuern), Simon Frank (Aschau), Andreas Friedrich (Prien), Daniel Wendrock (Rott am Inn), Thomas Weber (Soyen), Karl Mair (Stephanskirchen), Christoph Vodermaier (Riedering) habe ich viele junge und kompetente Bürgermeister an meiner Seite. Dazu gesellen sich mit Georg Gäch (Ramerberg) und Claudia Schaber (Wasserburg) sowie mit Holger Steiner (2. Bürgermeister Flintsbach), Peter Fischer (Prien) und Kirsten Hieble-Fritz (2. Bürgermeisterin Bad Aibling) ebenso erfahrene und zugleich fachkundige Kommunalpolitiker.“
„Nach der erfolgreichen Wahl der verjüngten Vorstandschaft sind die Parteifreien / ÜWG im Landkreis auch weiterhin gut aufgestellt“, so Dieter Kannengießer.

Besonderen Dank sprach der neue ÜWG-Kreisvorsitzende Georg Huber seinem Vorgänger im Amt Dieter Kannengießer aus. Kolbermoors 2. Bürgermeister war zwölf Jahre Stellvertretender Landrat und prägte den Kreisverband 27 volle Jahre lang. Dabei half er vielen Ortsverbänden bei der Gründung, unterstützte zahlreiche Bürgermeisterkandidaten vor allem im Verwaltungsrecht beratend und sorgte für eine gute Vernetzung unter den parteifreien Mandatsträgern im Landkreis, so Huber weiter.

Nach dem Gründer der ÜWG, Dr. Martin Geiger (Wasserburg) und Dieter Kannengießer ist Georg Huber nun erst der dritte Kreisvorsitzende in der fast 50jährigen Geschichte der Parteifreien Wählergemeinschaften.
Bei den letzten Kommunalwahlen im Landkreis Rosenheim 2020 verteidigte die ÜGW ihre sechs Sitze im Kreistag, Landratskandidat Rainer Auer verpasste knapp die Stichwahl, 22 der 46 Bürgermeister im Landkreis sind zudem parteifrei.

 

Die neue Vorstandschaft im Überblick:
Vorsitzender: Georg Huber (Samerberg)

Stellvertretender Vorsitzender: Christoph Schneider (Neubeuern)

Kassier: Georg Gäch (Ramerberg)

Schriftführer: Claudia Schaber (Wasserburg)

Beisitzer: Simon Frank (Aschau), Daniel Wendrock (Rott am Inn), Andreas Friedrich (Prien am Chiemsee), Thomas Weber (Soyen), Karl Mair (Stephanskirchen), Christoph Vodermaier (Riedering), Kirsten Hieble-Fritz (Bad Aibling), Peter Fischer (Prien), Holger Steiner (Flintsbach)

Revisoren: Nicole Schäfer-Bauer (Edling); Maria Breuer (Tuntenhausen).

Webseite der Parteifreien ÜEWG

Titelbid: Unsere Aufnahme zeigt die neu formierte Vorstandschaft der überparteilichen Wählergemeinschaften im Landkreis. Dieter Kannengießer gratuliert seinem Nachfolger Georg Huber zur Wahl zum neuen Kreisvorsitzenden der ÜWG.

Fotos: Rainer Nitzsche | Eindrücke von der Jahreshauptversammlung

Über den Autor

Rainer Nitzsche

Als Webseiten-Entwickler bin ich für die Gestaltung und den technischen Betrieb dieser Plattform verantwortlich und versuche, die Seite ständig aktuell und zeitgemäß zu halten.

Als Reportage-Fotograf möchte ich mit wenigen Bildern wiedergeben, was als geschriebener Text vielleicht Bände füllen würde. Es geht um Ereignisberichte in Bildern. Es gilt, schrittweise und in den richtigen Momenten Entwicklung und Ablauf von Ereignissen festzuhalten, die schließlich in einem Höhepunkt gipfeln. Das bedeutet, meine Fotografien sind sehr oft weniger formell und zeigen den Charakter der Menschen eher in einer pose-freien, authentischen Weise, die nicht inszeniert ist.
Mehr Fotos finden Sie auch auf meiner Webseite unter www.rainernitzsche.de

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