Leitartikel

Stabübergabe in der meine Volksbank Raiffeisenbank eG

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Hubert Kamml hat am Jahresende die Verantwortung als Vorstandsvorsitzender an Wolfgang Altmüller übergeben. Über 21 Jahre hat er die heutige meine Volksbank Raiffeisenbank eG entscheidend geprägt und in dieser Zeit sieben Verschmelzungen eingeleitet.

Auf seine Zeit als Vorstand blickt Hubert Kamml gerne zurück. Seine beeindruckende Karriere begann er 1977 mit der Ausbildung zum Bankkaufmann in der Volksbank Prien eG. Nach fünf Jahren wechselte er zum bayer. Raiffeisenverband, wo er sich zum Verbandsprüfer weiterbildete. Anschließend führte ihn sein Weg über die private Bankwirtschaft 1999 zurück in seine Heimat, zur Raiffeisenbank Mangfalltal eG. Dort leitete er innerhalb von wenigen Jahren mehrere Verschmelzungen ein (u. a. mit den Raiffeisenbanken Au-Feilnbach eG, Höhenrain-Kirchdorf eG und Beyharting eG). Weitere wichtige Meilensteine waren die Verschmelzungen mit der Volksbank Rosenheim eG im Jahr 2005 und mit der VR Bank Rosenheim-Chiemsee eG im Jahr 2013. Sein Meisterstück gelang ihm 2020 mit der Verschmelzung der VR meine Raiffeisenbank eG zur meine Volksbank Raiffeisenbank eG. Heute gehört die Bank durch ihre wirtschaftliche Kraft und moderne Ausrichtung zu den Spitzeninstituten unter den deutschen Genossenschaftsbanken. Zahlreiche Auszeichnungen für Kundenzufriedenheit, Innovation und Zukunftsfähigkeit belegen die positive öffentliche Wahrnehmung des Bankhauses.

Landtagspräsidentin Ilse Aigner, Landrat Otto Lederer und viele weitere Mandatsträger aus Kommunal- und Bundespolitik bedankten sich für den langjährigen, herausragenden Austausch. „Dass die drittgrößte deutsche Volks- und Raiffeisenbank ihren Sitz in Rosenheim hat, ist ein Verdienst Ihres unternehmerischen Wirkens, für das Ihnen die Stadt Rosenheim zu bleibendem Dank verpflichtet ist“, so Andreas März, Oberbürgermeister der Stadt Rosenheim.Im Dezember 2020 wurde Hubert Kamml im Rahmen einer virtuellen Mitarbeiterversammlung offiziell verabschiedet. Seine Kompetenz, sein Unternehmergeist und seine Gestaltungskraft finden bundesweit Anerkennung. Dies zeigen auch die über 100 persönlichen Videobotschaften von langjährigen Wegbegleitern, Mitarbeitern und Vorstandsvorsitzenden wie der DZ Bank AG, Union Investment, Versicherungskammer Bayern, Bausparkasse Schwäbisch Hall AG, R&V Versicherungs AG und weiteren Unternehmen. Dr. Otto Beierl, Vorstandsvorsitzender der LfA Förderbank, schätzt Hubert Kamml als einen „echten Chiemgauer, der Handschlagqualität hat“. In seinen Funktionen als Bezirksverbandspräsident der Genossenschaften für Oberbayern und als Verbandsrat setzte Hubert Kamml wichtige Akzente. Auch in vielen weiteren Mandaten und wichtigen Aufsichtsfunktionen war er ein gern gesehener Rat- und Impulsgeber. „Danke für Ihren jahrzentelangen, unermüdlichen Einsatz für die genossenschaftliche Sache. Danke für Ihre Weitsicht, für Ihr Engagement, auch für Ihren Mut“, so die Präsidentin des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken Raiffeisenbanken, Marija Kolak.

„Durch die Pandemie war eine persönliche Verabschiedung leider nicht möglich. Ich habe mich sehr über die vielen wertschätzenden Botschaften gefreut“, so Hubert Kamml. Für den Ruhestand hat er schon einiges geplant: „Mehr Zeit zu haben für die schönen Dinge des Lebens. Darüber hinaus liegt mir die unternehmerische Begleitung von jungen Menschen besonders am Herzen“. Die Geschicke der Bank werden künftig von Wolfgang Altmüller (Vorsitzender) und seinen Vorstandskollegen Reinhard Frauscher, Mirko Gruber und Roland Seidl geleitet.

Bericht und Foto: meine Volksbank Raiffeisenbank eG – Hubert Kamml (re.) übergibt sein Amt an Wolfgang Altmüller

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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