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Sprichwörter-Projekt im Seniorenheim Priental

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Bei unserem diesjährigen Jahresprojekt des Seniorenheim Priental, beschäftigten wir uns mit Sprichwörtern und Redewendungen, die in großer Anzahl in unserer deutschen Sprache vorkommen und deren belegbarer Ursprung oft bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht. Aus unserer alltäglich gebräuchlichen Sprache scheinen sie aber zunehmend zu verschwinden, mindestens aber seltener zu werden. Dabei sind diese Sprichwörter aber eine durchaus ernst zu nehmende Übermittlung von Lebenserfahrungen, lebenspraktischen Regeln oder Erfahrungswerten. Oftmals erschließt sich deren Bedeutung nicht auf den ersten Blick, zumal sich unsere Lebensumstände und Gewohnheiten in den vergangenen Jahrzehnten auch stark geändert haben.

Um diesen wertvollen Ratgebern, die unsere Bewohner ein ganzes Leben lang begleitet haben, wieder eine Stimme zu geben und sie auch der jungen Generation näherzubringen, haben wir beschlossen sie zu unserem Jahresthema 2019 zu machen.

In dem zweimal wöchentlich stattfindenden Mal- und Kunstangebot unseres Hauses sammelten wir verschiedene Redensarten und, dazu passend, gestalteten wir zehn wunderschöne Bilder, die wir dank der großzügigen finanziellen Unterstützung unserer Aschauer Sponsoren auf Baumwolltragetaschen drucken lassen konnten. Zu jedem Motiv erscheint auf der Rückseite der Tasche das entsprechende Sprichwort mit einer kurzen Erklärung.

Ab Dienstag, den 1. Oktober 2019 können die Taschen für 5,00 Euro in folgenden Aschauer Geschäften erworben werden:

Tourist Info Aschau i.Ch., Kampenwandstraße 38

Buch und Cafe, Bahnhofstraße 11

Schlossapotheke Aschau, Bahnhofstraße 5

Bürobedarf Pingstl, Bahnhofstraße 24

Bericht und Bilder: Wolfgang Rohrmüller (Einrichtungsleiter Seniorenheim Priental)

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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