Kirche

Sonnenschein für Chiemseehospiz in Bernau

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Seit dem vorigen Jahr hat sich in der Gemeinde Bernau a. Chiemsee nach guten regionalen Lösungsfindungen das Chiemseehospiz etabliert. Zentraler Auftrag der neuen stationären Einrichtung sind Fürsorge und Betreuung am Lebensende. Zum stationären Betrieb des Chiemseehospizes sind aber auch die z.T. ehrenamtlichen Vereinigungen der Hospizvereine aus Rosenheim, Traunstein und Prien notwendig.  Sie leisten vor Einweisung ins Chiemseehospiz zumeist zuhause einen sehr wertvollen Dienst und tragen auch im Chiemseehospiz dazu bei, dass die Menschen eine möglichst optimale Betreuung, Begleitung und Versorgung erfahren. Die Stiftung Sonnenschein e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, genau solche Vereinigungen finanziell zu unterstützen. Dass sich in diesen dunklen Stunden auch Sonnenschein einfinden kann, hängt nicht nur vom realen Wetter ab, sondern auch von den vielfältigen Unterstützungen ab, die das Chiemseehospiz erfährt – zum Beispiel von der Stiftung Sonnenschein aus München.

Peter Hoffmann und seine Ehefrau Dr. Janken Hoffmann betreiben diese Stiftung und Peter Hoffmann fand sich kürzlich in Bernau zu einem Besuch ein, hierzu informiert Stefan Scheck als erster Vorsitzender der Hospizgruppe Prien und Umgebung e.V. und Vorstand vom Chiemseehospiz Bernau: „Die Stiftung unterstützt uns als Hospizvereine immer wieder mit Geldmitteln zur Anschaffung von diversen Dingen. Im letzten Jahr erhielten wir zum Beispiel eine neue IT-Ausstattung für das Büro der Hospizgruppe Prien. Aufgrund dieser großzügigen Spende habe ich das Ehepaar Hoffmann ins neue Chiemseehospiz eingeladen, um auch den Zusammenhang zwischen ambulanter und stationärer Seite zu verdeutlichen und auch zu signalisieren, dass nur durch Unterstützung aller ein optimales Netz für Menschen am Lebensende entstehen kann“. Zu dieser Begegnung kam auch Barbara Noichl des Jakobus Hospizvereins (JHV) Rosenheim als Koordinatorin des JHV dazu. Im Laufe des persönlichen Austauschs wurde der ambulante Dienst Dienst des JHV, die Hospiz- und Palliativarbeit im allgemeinen und die Bedeutung des stationären Hospiz erörtert. Peter Hoffmann zeigte sich sehr interessiert und versprach, dem Dienst für Menschen am Lebensende auch fortan helfend zur Seite zu stehen.

Foto: Hötzelsperger –  Peter Hoffmann von der Stiftung Sonnenschein, Barbara Noichl, Koordinatorin des Jakobus Hospizverein (JHV) Rosenheim, Stefan Scheck, Erster Vorsitzender der Hospizgruppe Prien und Umgebung e.V. und Vorstand des Chiemseehospiz gKU

Weitere Informationen: www.aktionsonnenschein.com/stiftung  – www.chiemseehospiz.de

 

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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