Tourismus

Sonderführungen in der Wendelsteinhöhle

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Exklusiver Einblick in Deutschlands höchstgelegene Schauhöhle im Pandemiejahr 2021  –   Bereits das zweite Jahr in Folge ist Deutschlands höchstgelegene Schauhöhle am Wendelstein pandemiebedingt für Besucher geschlossen. Zu viele Engstellen in der ansonsten selbständig begehbaren Höhle machen das Abstandhalten unmöglich. Im Rahmen von Sonderführungen am Samstag, 14. August 2021 jedoch, bietet die Wendelsteinbahn Interessierten die exklusive Möglichkeit, das faszinierende Innere des Wendelsteins unter fachkundiger Begleitung zu erkunden. Bedingung: Die Teilnehmer sind entweder getestet*, geimpft oder genesen. Auf dem Weg von der „Kältefalle“ bis zum so genannten Höhlendom schildert Höhlenforscher Peter Hofmann aus Brannenburg unter anderem die geologische Entstehung der Wendelsteinhöhle, aber auch auf Lebewesen, die mit bloßem Auge nicht zu sehen sind oder die Höhle unter dem Aspekt der Philosophie wird eingegangen. Die Führung auf dem gut erschlossenen Besucherweg dauert circa eine Stunde und findet bei jedem Wetter statt. Es wird zu festem Schuhwerk und warmer Kleidung geraten, die Durchschnittstemperatur in der Höhle beträgt drei Grad. Die Führung ist auch für Kinder geeignet. Erwachsene Teilnehmer zahlen für die Führung inklusive Höhleneintritt 9,00 Euro, Kinder 5,00 Euro. Es werden drei mögliche Führungszeiten um 10.00, 12.00 oder 14.00 Uhr angeboten. Treffpunkt ist am Drehkreuz vor dem Höhleneingang beim Bergbahnhof der Zahnradbahn auf 1.723 m. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung über den Onlineshop der Wendelsteinbahn erforderlich. Weitere Informationen unter www.wendelsteinbahn.de oder Telefon 08034 / 3080.

Bericht und Bilder: Wendelsteinbahn/Hofmann/Kujat

Infos zu Höhlenforscher Peter Hofmann unter https://www.tropfstein.de/ueber-mich

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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