Gastronomie & Wirtschaft

Schottenhamel ist Bayerns erstes „Ausgezeichnetes Festzelt“

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Wer auf dem Münchner Oktoberfest zum Schottenhamel geht, betritt ab sofort das landesweit erste „Ausgezeichnete Bayerische Festzelt“. Die Wiesnwirte Christian und Michael Schottenhamel nahmen das neue Siegel am Dienstag aus den Händen von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner und der Präsidentin des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA Bayern, Angela Inselkammer, entgegen.  „Auf diese Auszeichnung können Sie stolz sein, denn es zeigt Ihren Gästen: Hier gibt es regionaltypische Küche, hier wird auf Qualität und heimische Produkte gesetzt“, sagte der Minister bei der Urkundenübergabe. Mit der Gemeinschaftsaktion wollen Ministerium und DEHOGA die Verwendung regional erzeugter Produkte auch auf Großveranstaltungen wie dem Oktoberfest voranbringen. „Ich möchte, dass das neue Siegel auch andere Wirte motiviert, noch stärker heimische Produkte zu verwenden“, so Brunner. Von einer engen Zusammenarbeit zwischen Gastronomen und heimischen Erzeugern profitiere schließlich die gesamte Region.

Wer das neue Siegel erhalten will, muss nach Aussage des Ministers unter Beweis stellen, dass Produkte, Dienstleistungen und regionale Herkunft hohen Ansprüchen gerecht werden. Dafür wird das Festzelt von einer neutralen Kommission nach festgelegten Kriterien geprüft. Voraussetzung für das Siegel „Ausgezeichnetes Bayerisches Festzelt“ ist die erfolgreiche Teilnahme an der Klassifizierung „Ausgezeichnete Bayerische Küche“ im jeweiligen Stammbetrieb. Detaillierte Informationen für Festzeltbesucher und interessierte Festwirte gibt es unter www.bayerischekueche.de.

Foto: Baumgart/StMELF:  v. r. DEHOGA-Präsidentin Angela Inselkammer, Minister Helmut Brunner, Michael und Christian Schottenhamel sowie Küchendirektor Thomas Esseln.

Pressemitteilung StMELF

 

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Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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