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Samerberg plant Kindergarten-Neubau

Rainer Nitzsche
Veröffentlicht von Rainer Nitzsche

Die Gemeinde Samerberg plant den Neubau eines Kindergartens. Die Architektenleistungen hierfür müssen europaweit ausgeschrieben werden. Die Details beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung. Nachdem der Schwellenwert von 209 000 Euro bei der Höhe der Planungskosten überschritten wird, ist dieses Verfahren gesetzlich vorgeschrieben, erklärte Bürgermeister Georg Huber. „Wir müssen uns an die Vergabeverordnung (VgV) halten, schließlich bekommen wir auch staatliche Fördermittel für das Vorhaben“, so der Bürgermeister.

Peter Kellerer vom Fachbüro Kellerer und Kellerer aus München erläuterte den Gemeinderäten das genaue Verfahren. In einer ersten öffentlich EU-weit ausgeschriebenen Bewerbungs-Runde können sich geeignete Büros bewerben, drei bis vier Planer kommen dann in einer zweiten Wettbewerbsstufe in die Endauswahl. Diese können sich dann in einem Gremium, dem Vertreter der Verwaltung und des Gemeinderats angehören, erneut vorstellen. Auf diese Weise soll ein geeignetes Planungsbüro gefunden werden.
Der Gemeinderat gab Grünes Licht für das zweistufige Verhandlungsverfahren, das von dem Münchner Fachbüro begleitet wird.

Kindergarten-Neubau erforderlich
Wie berichtet hat sich der Bedarf an Betreuungsplätzen in der Gemeinde rasant erhöht, so dass eine Einrichtung mit fünf Kindergartengruppen sowie weiteren Plätzen für Krippengruppen und die Schulkind-Betreuung erforderlich sind. In die Gesamtbetrachtung wird auch das Gebäude der bestehenden Kinderkrippe einfließen. Erste Schätzungen gehen von Baukosten von über 3 Mio Euro aus. Dem gegenüber stehen allerdings auch hohe staatliche Fördermittel, gerade wurde das aktuelle Sonderinvestitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung 2017-2010“ von Bund und Freistaat aufgelegt, das bis zu 85 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten für zusätzlich geschaffene Betreuungsplätze fördert. Hierfür laufen die Verhandlungen zwischen der Gemeinde und der zuständigen Regierung von Oberbayern.
Der Neubau soll in der Nähe der Grundschule errichtet werden, ein ausreichend großes Grundstück konnte die Gemeinde bereits erwerben, das Bauleitplanverfahren hat begonnen.

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Rainer Nitzsche

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Als Reportage-Fotograf möchte ich mit wenigen Bildern wiedergeben, was als geschriebener Text vielleicht Bände füllen würde. Es geht um Ereignisberichte in Bildern. Es gilt, schrittweise und in den richtigen Momenten Entwicklung und Ablauf von Ereignissen festzuhalten, die schließlich in einem Höhepunkt gipfeln. Das bedeutet, meine Fotografien sind sehr oft weniger formell und zeigen den Charakter der Menschen eher in einer pose-freien, authentischen Weise, die nicht inszeniert ist.

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