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Sachrang: Abschluss der Baumaßnahmen für Trinkwasserversorgung

Die Baumaßnahmen für die Trinkwasserversorgung in der Sachranger Spitzsteinstraße/Bergfeldstraße sind abgeschlossen. Die großen Wasserleitungen in Sachrang haben ihre Endlebensdauer erreicht und müssen nach und nach ersetzt werden. Um die Versorgung der Bevölkerung mit dem lebensnotwendigen Trinkwasser und mit dem notwendigen Löschwasser auf Dauer sicherzustellen, war der Neubau einer Wasserleitung in einigen Bereichen zwingend notwendig. Die Firma Dörfl aus Aschau führte die Tiefbauarbeiten durch, das gemeindliche Wasserwerk verlegte die Trinkwasserleitung.

Mit einer Spülbohrung wurde in der Bergfeldstraße auf 160 Meter eine neue Trinkwasserleitung eingebracht. Sie ist direkt an den Zubringer zum Hochbehälter Mitterleiten angeschlossen. Damit die Straßen nicht großflächig aufgerissen werden mussten und die Anwohner in ihrer Beweglichkeit nicht zu sehr gestört wurden, wendete die beauftragte Baufirma hier das „Spülbohrverfahren“ an. Bei diesem speziellen Verfahren treibt eine Spülbohrmaschine ein Bohrgestänge mit einem drehbaren Bohrkopf unterirdisch voran und erzeugt mit diesem Vortrieb ein Loch für das Wasserleitungsrohr. So war es der Firma möglich, unmittelbar nach der Bohrung eine Wasserleitung in dieses Loch einzuziehen. Das Spülbohrverfahren wandte die Gemeinde Aschau bereits vor einigen Jahren beim Ausbau der Abwasserleitung nach Tirol erfolgreich an. Durch diese spezielle Verlegeart musste die einzige Zufahrt nach Mitterleiten während der Bauarbeiten nicht gesperrt werden, wie es bei der herkömmlichen Bauweise notwendig gewesen wäre. Die Spülbohrung verlief weitgehend reibungslos. Die 180er-Rohre wurden in einer Tiefe von zwei bis fünf Metern verlegt, der Bohrmeißel kam auch durch die harten Felsformationen im Untergrund.

Ebenso wurde an der Spitzsteinstraße in offener Bauweise 60 Meter neue Trinkwasserleitung verlegt. Weiter wurde in diesem Abschnitt auch die Straßenentwässerung erneuert sowie ein Leerrohr verlegt. Die Gesamtsumme für die Baumaßnahme beläuft sich auf rund 120.000 Euro und wird von den Gemeindebürgern über die Wassergebühren getragen.

Bericht und Fotos: Heinrich Rehberg

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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