Wirtschaft

Rotary Clubs spenden für Flutopfer 35.000 Euro

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Die verheerenden Überschwemmungen im Westen Deutschlands haben zu unmenschlichem Leid, zahlreichen Todesopfern und unvorstellbaren Verwüstungen geführt. Sehr schnell waren sich die Präsidenten der Rotary Clubs Rosenheim-Innstadt, Chiemsee, Rosenheim und Rotarac, der Jugendorganisation, Mitte Juli einig, eine Spendenaktion zu starten. Für die heimischen Rotary Clubs war es wichtig, die Menschen in den betroffenen Gebieten schnell zu unterstützen. Gemeinsam Gutes tun, dafür stehen die Rotary Clubs weltweit.
Die gemeinsamen Spendenmittel in Höhe von rund 35.000 Euro wurden auch durch das Engagement der ausländischen Partnerclubs RC Asolo und RC Rotary Dijon Gevrey-Chambertin erreicht. „Diese spontane Mitwirkung der Rotary-Freunde in Italien und Frankreich war eine sehr starke Erfahrung der internationalen rotarischen Freundschaft“, stellte Thomas Buchbinder mit Anerkennung fest. „Das ist genau die rotarische Solidarität, die nicht nur in guten, sondern gerade in schlechten Zeiten für einander einsteht“, so Hans-Georg Schmidt, Präsident vom Rotary Club Rosenheim-Innstadt. „Zusammen mit der Tatsache, dass Rotary über ein dichtes nationales und internationales Netzwerk verfügt, ermöglicht dies rasch und unbürokratisch zu helfen“ ergänzt Georg Schell, Präsident des Rotary Clubs Rosenheim.
Über diese engen Kontakte zu den Rotary-Clubs vor Ort, wurde sichergestellt, dass das Geld zielgerichtet und direkt dort ankommt, wo es gebraucht wird. So ging ein Teil der Spenden direkt in den Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen. Hans Scheidt vom Rotary Club Rosenheim-Innstadt berichtet von 26 Toten, 22.000 betroffenen Haushalten und Schäden in Milliardenhöhe alleine im Kreis Euskirchen. Zerstörte Häuser, Schulen und Kindergärten machen das Leben vor Ort auch zwei Monate nach der Flut für viele noch unmöglich. Es fehlt auch an der Infrastruktur für die dringend notwendige Versorgung. So sind Arztpraxen, Straßen, Brücken, Teile der Bahnstrecke und auch Kläranlagen komplett zerstört.
Eines steht für die Rotary Clubs der Region fest: das Ausmaß der Schäden wird in den betroffenen Regionen noch lange kein normales Leben ermöglichen. Hilfe wird noch lange nötig sein. „Diese Situation fordert uns als rotarische Gemeinschaft in besonderem Maße. Es ist uns wichtig, unverschuldet in große Not geratenen Menschen nach besten Kräften zu unterstützen“, so die Präsidentin und Präsidenten der beteiligten Clubs.

Bericht und Foto:  Rotary Club Rosenhei –   von links:  drei Präsidenten – ein Ziel: Georg Schell (RC Rosenheim); Hans-Georg Schmidt (RC Rosenheim-Innstadt) und Thomas Buchbinder (RC Chiemsee) organisierten gemeinsam Spenden für Flutopfer.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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