Kultur

Roland Hefter gastiert in Grassau am 11. Mai – Vorverkauf

Der bekannte und beliebte Kabarettist Roland Hefter gastiert am Donnerstag 11. Mai ab 20 Uhr (Einlass: 19 Uhr) im Heftersaal in Grassau mit seinem aktuellen Programm „Des werd scho no“.

Roland Hefter ist nicht nur durch seine Online-Videos mit Monika Gruber bekannt, sondern auch durch seine zahlreichen Auftritte zusammen mit Michi Dietmayr und Keller Steff bei der Formation „3 Männer nur mit Gitarre“ und als Isarrider. Tickets für den Auftritt sind erhältlich bei der Tourist-Info in Grassau und Rottau, dem Wochenblatt und Zeitungskiosk Hörterer in Traunstein, an allen Vorverkaufsstellen von Inn-Salzach-Ticket und Ticket Scharf, telefonisch unter 01805-723636 (0,14 € /Min. aus dem Festnetz; max. 0,42 € / Min. aus dem Mobilfunk) und im Internet unter www.inn-salzach-ticket.de  und www.ticketscharf.de.

Wenn einem jemand glaubwürdig erzählen will, wie das Leben ist, dann muß er echt sein. Echt wie ein ungefiltertes, dunkles Starkbier, bei dem niemand auf die Idee käme, Limo hineinzuschütten oder es mit dem Strohhalm zu genießen.

Echt wie Roland Hefter. Wenn er auf der Bühne steht, möchte man meinen, er sei da schon geboren und aufgewachsen und habe nie was anderes in der Hand gehabt als seine Gitarre, mit deren zeitlos einfacher Unterstützung er davon erzählt, was im Leben passiert und wie das Leben ist.

Das neue Programm „I dad’s macha“ ist genau genommen ein autobiografischer Zyklus von Liedern. Ein lebendiges Abbild der münchnerisch/bayerischen Lebensart ist dabei herausgekommen. Neu erfinden musste sich Roland Hefter dafür nicht, denn das, was als „Heimatsound“ heute als Trend bezeichnet wird, ist bei Roland Hefter schon immer Programm gewesen. Auch bei seinen Floßfahrten auf der Isar, bei Gastauftritten im Bayerischen Fernsehen (München 7, Der Kaiser von Schexing) sowie bei Auftritten auf Oktoberfesten in Kambodscha und Kamerun.

Die Inspiration für seine Lieder holt er sich von überall her. Sein Leitbild wird vordergründig durch die unschöne Vorstellung gesteuert, dass morgen schon alles vorbei sein kann. „Sei entspannt, es gibt ein Leben vor dem Tod“, singt er im Titelsong „ I dad’s macha“ und schildert diverse delikate Lebenssituationen, die man irgendwann zumindest ersehnt, aber aufgrund  bestehender Konventionen dann vielleicht doch nicht auslebt.

Der Erfolg von Hefters Arbeit basiert auf seiner unbestreitbaren Echtheit. Das Publikum identifiziert sich mit dem 47jährigen Entertainer, der geradewegs immer seinen Weg geht und damit dem normalen Menschen von nebenan ein Leitbild ist. Seine Lieder handeln von Frauen und Männern, die dankbar sind für kleinen Annehmlichkeiten des Lebens, sich mit ihren Schwächen arrangiert haben und die persönlichen Ziele nicht zu hoch hängen. Deren täglichen Kampf mit modischen Trends, den eigenen Träumen und allzu menschlichen Wünschen, kleinen Wohltaten und die längst akzeptierten Niederlagen beschreibt Roland Hefter humorvoll mal treffend mal überspitzt und ermutigt immer wieder dazu, über den Tellerrand hinaus zu leben, „denn es könnt ja schon bald vorbei sein“!

Mit „I dad’s macha“ beginnt der Reigen  vergnüglichster Unterhaltung und Roland Hefter transportiert sein durch und durch positives  Lebensmotto: „Hey Leute – trauts euch – lassts nix aus!“, betont aber zugleich, dass er trotz allem  „Ganz normal“ geblieben sei und findet  „Ein Weißbier in da Sun“ immer erstrebenswert – vor allem in Gesellschaft. Mit „Oane für ois“ wünscht er sich Partnerinnen und Produkte so multifunktional wie möglich „… des wär schee“. Er  lästert über Anspruch und Wirklichkeit hinsichtlich bewusstem Leben und gezielter Ernährung in  „Des woaß a Jeder“ , definiert  sich der Frauenwelt ungeniert  als „An geilen Typ“  und bräuchte sowieso „Mindestens zwoa Leben“ um alles im Leben unterzubringen, was er sich noch vorgenommen hat.

In seinem neuen Programm “I dads macha” überzeugt Roland Hefter mit bayerischer Lässigkeit und positiver Energie. Eingängige Ohrwürmer zum Mitsingen, Texte zum Lachen, aber auch zum Nachdenken. Ein bayerischer Abend ohne Lederhose, aber mit Münchner Esprit der durchaus auch mal deftig ums Eck kommt.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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