Corona-Krise

Robert-Koch: Schulheft-Eintrag in Prien vor 70 Jahren

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Einem 25. Schulhefteintrag einer inzwischen betagten Prienerin vom Juni 1951, also vor fast 70 Jahren, können folgenden Informationen über Robert Koch, dem Namensgeber des durch die Corona-Krise allgegenwärtigen Robert-Koch-Institutes (RKI) entnommen werden:

„Robert Koch war ein einfacher, unbekannter Bezirksarzt, der durch jahrelange Forschungsarbeit die gesamte medizinische Wissenschaft umwälzte. In Wollstein errichtete er sich seine Praxis mit einem kleinen Laboratorium. Dort entdeckte er unter den größten Strapazen den Milzbranderreger, der erschreckende Lücken in die Viehherden riß, den Tuberkelbazillus und Cholerabazillus. Sein Leben hat er dem Heile der Menschheit geopfert. Er starb am 27. Mai 1910. Seine Forschungen, oft unter Lebensgefahr durchgeführt, dienten einzig und alleine dem Kampf gegen die Bakterien“.

Fotos: Hötzelsperger – Schulbucheintrag vor 70 Jahren einer Priener Schülerin zu Robert Koch.

Über den Autor

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Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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