Leitartikel

RO: Inklusions- und Stiftungs-Jubiläen

Veröffentlicht von Toni Hötzelsperger

Rosenheim/Prutting: Einen doppelten guten Grund zu feiern hatte vor wenigen Tagen der Förderverein Inklusion Rosenheim e.V., (30 Jahre) sowie die Maria Bergmann Stiftung (15 Jahre). Beide können auf eine sehr erfolgreiche Zeit zurückblicken und haben zu ihrer großen Feier neben allen Mitgliedern, auch eine ganze Reihe prominenter Geburtstagsgäste mit eingeladen.

Und Landrat Otto Lederer, bestens vorbereitet, hob in seinem Grußwort besonders die Selbstbestimmung der Lebensgestaltung von Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt, nicht ohne ausdrücklich den Aktiven des Vereines und den Pionieren von Verein und Stiftung herzlich zu danken.

Oberbürgermeister Andreas März, war es herausragend wichtig, das Verständnis einer Stadtgesellschaft, von der es nur eine gibt und zu der mittels Inklusionsgedanken selbstverständlich Alle gehören. Möglichst an Allem teilhaben können, das hob er in seinen engagierten Worten hervor und dies gelte selbstverständlich auch für Menschen mit Handicaps.

Daniel Artmann, Mitglied des Bundestages, konnte von seiner ganz besonderen Beziehung zur Schießstattstraße in Rosenheim berichten. Sein Engagement für Menschen mit Behinderungen begann vor inzwischen vielen Jahren „als junger Wilder“ im sogenannten Cafe Grenzenlos, einem festen Treffpunkt in der Betreuten Wohnanlage.  Ihm lag der persönliche Kontakt mit Menschen mit Behinderung besonders am Herzen, weil er letztlich erst das Verstehen fördere.Quer durch die Feierlichkeiten zogen sich eine Reihe von Filmausschnitten, die begannen mit der Idee der Betreuten Wohnanlage. Es folgten die Vorbereitung und Gründung der Maria Bergmann Stiftung, Einblicke in das Geschehen, die Aktivitäten in der Schießstattstraße, – maßgeblich finanziell mitgetragen durch Verein und Stiftung, bis hin zu den ganz aktuellen Hilfeleistungen der Maria Bergmann Stiftung. Dr. Sebastian wurde schließlich noch durch einen eigenen Film portraitiert. Seine herausragenden Verdienste wurden mehrfach gewürdigt, er ist der Gründer der Maria Bergmann Stiftung und zudem mit einer äußerst großzügigen Geldeinlage der Motor des Geschehens der Stiftung und damit zugleich wichtigster Förderer des Vereines.

Ebenso wurde die Pionierarbeit von Jakob Brummer, auch filmisch gewürdigt. Er war der Ideengeber und Initiator für die Errichtung der Betreuten Wohnanlage mit insgesamt 80 Plätzen, für Senioren und besonders für Menschen mit Behinderungen, die dort als Alternative zum Heim, ein selbstgewähltes, selbstbestimmtes Leben führen können. Er war auch bis vor etwa 10 Jahren noch verantwortlich für dieses Leuchtturmprojekt. Sebastian Grießl, 1. Vorsitzender des Fördervereines Inklusion Rosenheim e.V., freute sich ausdrücklich über dieses sehr gelungene Fest. Er trug übrigens mit den schon genannten Filmbeitragen, die er über die letzten 10 Jahre und mehr erstellte, zur nachhaltigen, sehr spannenden Veranschaulichung dieser beiden sozialen, nicht mehr wegzudenkenden sozialen Institutionen für die Stadt und gleichermaßen den Landkreis bei.

Schließlich wurden auch mehrere Persönlichkeiten geehrt, die sich ganz besondere Verdienste erworben haben.

Bericht und Foto: Sebastian Grießl  –  zum Ehrungsbild: v.l.n.re, Irmi Hutter-Nicolosi (Mitglied im Beirat)Dr. Burghard Feidor (2. Vorsitzender der Maria Bergmann Stiftung und 2. Vorsitzender des Fördervereines, Otto Lederer (Landrat) Jakob Brummer (langjähriger Leiter der Betreuten Wohnanlage ), Daniel Artmann (Mdl) Andreas März (OB), Hans Friesinger (MdL), Dr. Sebastian Spiegelberger (Vorsitzender Maria Bergmann Stiftung) Christine Mayer (Mitglied im Beirat) Sebastian Grießl (1. Vorsitzender des Fördervereines, sitzende vorne  Sabine Waldvogel (ehem. Mitarbeiterin -Betreute Wohnanlage), Hans Loy (stellvertretender Vorsitzender des Fördervereines und der Maria Bergmann Stiftung)- Die Geehrten, mit Präsent.

 


Redaktion

Toni Hötzelsperger

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