Land- & Forstwirtschaft

Rinderbestand in Bayern geht zurück

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, wurden zum Stichtag 3. Mai 2021 in Bayern 40 659 Rinderhaltungen mit einem Rinderbestand von insgesamt 2 912 351 Tieren gezählt. Im Durchschnitt entfallen auf einen Halter 72 Rinder. Den Hauptanteil der Rinderbestände machen mit 37,9 Prozent die Milchkühe aus.
Zum Stichtag 3. Mai 2021 weist das Bayerische Landesamt für Statistik durch eine Auswertung des Verwaltungsverfahrens „Herkunftssicherungs- und Informationssystem Tier (HIT)“ 2 912 351 Rinder in 40 659 Haltungen nach. Die Zahl der Rinderhaltungen ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent (-1 426 Haltungen) gesunken. Der Rinderbestand verringerte sich um 1,7 Prozent (-51 461 Tiere). Die durchschnittliche Rinderzahl lag im Mai 2021 bei 72 Rindern je Haltung, das sind zwei Tiere mehr als noch im Mai 2020. Milchkühe stellen mit 1 102 479 Tieren einen Anteil von 37,9 Prozent am gesamten Rinderbestand dar. Der Milchkuhbestand ging um 1,5 Prozent (-16 716 Tiere) gegenüber dem Vorjahr zurück, während bei den entsprechenden Haltungen sogar ein Rückgang um 4,3 Prozent (-1 151 Haltungen) auf 25 748 Milchkuhhaltungen festgestellt wurde. Die durchschnittliche Zahl der Milchkühe je Milchkuhhaltung ist in Bayern um ein Tier auf 43 Milchkühe gestiegen. Auch bei den sonstigen Kühen (Ammenund Mutterkühe) waren sowohl die Zahl der Haltungen (-68 auf 7 271 Haltungen) als
auch die Bestände (-904 auf 67 568 Kühe) rückläufig. Die Zahl der Kälber und Jungrinder blieb zum 3. Mai 2021 mit insgesamt 853 996 Tieren fast auf Vorjahresniveau (-0,7 Prozent). Bei Rindern im Alter von einem Jahr bis unter zwei Jahren wurde ein Bestand von 690 840 Tieren ermittelt. Den Hauptanteil stellten dabei mit 72,3 Prozent (499 482 Rinder) weibliche Tiere dar, wovon wiederum 85,1 Prozent (424 965 Rinder) für die Zucht und Nutzung vorgesehen waren und 14,9 Prozent (74 517 Rinder) für die Schlachtung. Es gab 197 468 Rinder, die zwei Jahre oder älter waren. Davon waren 8,1 Prozent (15 924 Tiere) Bullen oder Ochsen, 91,9 Prozent waren weibliche Rinder (181 544 Tiere). Von den weiblichen Rindern waren 91,7 Prozent (166 452 Tiere) für die Zucht und Nutzung vorgesehen und 8,3 Prozent (15 092 Tiere) für die Schlachtung.

Bericht: Bayerisches Landesamt für Statistik

Foto: Rainer Nitzsche

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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