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Rimsting: Antrag zu „Wohlfühlorten für die Nachbarschaft“

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Der CSU Ortsverband Rimsting und die Gemeinderäte der CSU sehen Handlungsbedarf, die Aufenthaltsqualität im Ort zu verbessern. Aus diesem Grund stellen Sie bei der Gemeinde in der Dezembersitzung einen Antrag, dies zu verbessern.

Im Rahmen eines LEADER-Projekts (Förderung 50% der Nettokosten) sollen die Spielplätze der Gemeinde so umgestaltet werden, dass sich die Aufenthaltsqualität für alle Generationen verbessert. Des Weiteren soll geprüft werden, ob im Rimstinger Süden und in Greimharting/Gänsbach weitere Flächen für Aufenthaltsplätze bereitgestellt werden können. Ziel soll es sein, Begegnungsplätze mit Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten, mit geschützten Ruhebereichen und Plätzen für Kommunikation für alle Generationen zu schaffen. Dazu sollen Vertreter von Schule, Kindergärten und Vereinen angesprochen werden, sich an der Konzeptplanung zu beteiligen. Die Bürger der Gemeinde sollen die Möglichkeit erhalten sich durch einen Ideenwettbewerb mit in die Planungen einzubringen.

Die CSU sieht das auch darin begründet, dass die Gemeinde Rimsting in Zukunft weiterwachsen wird. Dem steigenden Bedarf an bezahlbaren Wohnraum stehen allerdings eine immer begrenzter werdende Fläche entgegen. Es ist in Bayern politischer Wille eine weitere Versiegelung von Flächen zu reduzieren. In den nächsten Jahren werden eine innerörtliche Nachverdichtung und ein vermehrtes Angebot an Wohnungen die unumgängliche Folge sein. Spätestens jetzt muss diese absehbare Entwicklung bei der Ortsplanung in den Fokus genommen werden. Um weiterhin eine kinder- und bürgerfreundliche Gemeinde zu bleiben, muss die Gemeinde ihr Angebot an Bevölkerungsgruppen, die nicht über einen eigenen Garten verfügen ausweiten. Darin liegt aber auch eine Chance das Naherholungsangebot im Ort für die eigenen Bürger zu verbessern. Innerörtliche Plätze können zu „Wohlfühlorten für die Nachbarschaft“ werden. Die Plätze sollen leicht fußläufig zu erreichen sein und eine hohe Aufenthaltsqualität für alle Bürger gewährleisten. Die Plätze sollen nach den Wünschen der Bürger gestaltetund individuell an die Ortsteile angepasst werden. Ökologie und Nachhaltigkeit sollen Leitlinien bei der Planung sein. Eine hohe Identifikation mit dem Platz führt zu mehr Akzeptanz und einem besseren Umgang mit der Einrichtung.

Bild und Text Stefan Julinek

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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