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Red Bull X-Alps: Abenteuer-Rennen kommt nach Aschau

Die neunte Auflage von Red Bull X-Alps startet in nur fünf Wochen und wie es aussieht, wird es eine der härtesten, wenn nicht sogar, die härteste Auflage des Rennens werden. Die extremen Wetterbedingungen entlang der gesamten Route und die immer noch massiven Mengen an Schnee und auch Neuschnee in den Alpen werden eine große Herausforderung für Körper und Geist der Athleten. Am 16. Juni 2019 starten 32 Abenteurer aus 20 Nationen auf die 1.138 km lange Strecke von Salzburg nach Monaco über 13 Turnpoints in 6 Ländern. Die Athleten sind dabei nur zu Fuß oder mit dem Gleitschirm unterwegs. Auch für erfahrene Teilnehmer ist das Rennen immer wieder eine enorme Herausforderung. Die richtige Taktik und ausgewogenes Training sind entscheidend.

Ulrich Grill, der Rennorganisator sagt „Im Moment haben wir in den Alpen mehr Schnee als sonst um diese Zeit. Es soll wärmeres Wetter kommen, aber Langzeit-Wetterprognosen sind auch nur Vorhersagen aber keine Garantie. Im Moment können wir nicht sagen, wieviel Schnee bis zum Start noch schmelzen wird, die Renndauer wird dadurch aber auf jeden Fall beeinflusst werden.“

Die Wetterbedingungen werden auch die Arbeit von Red Bull X-Alps Sicherheits-Chef, Jürgen Wietrzyk, beeinflussen. „Jeder Teil der Strecke muss täglich neu bewertet werden. Es sind einige sehr gefährliche und rutschige Schneefelder entlang der Routen durch die Alpen dabei.“

Die neuen Streckenabschnitte werden den Veteranen des Rennens aber auch den Rookies alles abverlangen. Neue Gebiete wie beispielsweise Italiens Kronplatz, Davos und das Gebiet des Titlis in der Schweiz oder die westlichen Teile der Französichen Alpen führen die Athleten in verlassene Gegenden und werden vor allem in Sachen Navigation eine Herausforderung sein. Die 13 Turnpoints an der diesjährigen Red Bull X-Alps-Strecks sind: Salzburg – Gaisberg – Wagrain-Kleinarl – Aschau im Chiemgau – Kronplatz – Lermoos – Tiroler Zugspitz Arena – Davos – Titlis – Eiger – Mont Blanc – Saint Hilaire – Monte Viso – Cheval Blanc – Peille – Monaco

Am 13. Juni 2019 werden die Athleten erstmals beim Prolog in Wagrein ihr Können in Sachen Navigation, Ausdauer und Fliegen unter Beweis stellen. Dieses Ein-Tages-Rennen hat direkten Einfluss auf den Hauptbewerb: Die drei Gewinner erhalten einen zusätzlichen Night Pass – ein strategisch wichtiges Werkzeug im Hauptbewerb, das es den Athleten erlaubt eine zusätzliche Nacht durchzulaufen, anstatt zu rasten. Zusätzlich werden die Backlog-Zeiten der Prolog-Gewinnerzeit ins Rennen mitgenommen und müssen in der Früh des zweiten Renntages von 5 Uhr an ausgesessen werden.

Während der letzten fünf Wochen vor dem Rennen sind alle Athleten im Trainingsendspurt – harte Fitnesseinheiten, intensive Vorbereitung jeden Meters der neuen Route und viel Recherche über diverse Optionen im Gelände. Der Renndirektor Christoph Weber bestätigt „Alle versuchen jetzt sich die verschiedenen Optionen einzuprägen. Die Luftraum-Bestimmungen werden genau studiert, um zu wissen, wann wo auf welcher Höhe geflogen werden darf.“ Aber, nur mit körperlicher Fitness und Flugkönnen allein wird das Rennen nicht gewonnen. Für einen Platz unter den Top 10 braucht es eine präzise Vorbereitung von Körper und Geist und einige Wochen kalorienintensiver Ernährung!

Auch dieses Jahr sind wieder alle Augen auf den 5-facher-Gewinner Chrigel Maurer gerichtet. Aber eine Vorhersage über den Sieg gibt es nicht. Möglicherweise kann einer der französischen Athleten, die 2017 schon ihr Können bewiesen haben, bereit sein für den Sieg? Oder vielleicht doch der erfahrenste unter den Veteranen Toma Coconea aus Rumänien? Oder es überrascht auch ein Rookie? In jedem Fall wird es ein großes Abenteuer, dass die besten Athleten auf ein unglaubliches Rennen schickt.

Ab dem 13. Juni kann die Action live verfolgt werden. Am 16. Juni startet dann das Live Tracking auf redbullxalps.com.

Text und Foto: Red Bull

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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