Tourismus

Rebschnitt in Berlin bei alpinen Klängen

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Rebschnitt und Alphornklänge, eine außergewöhnliche Kombination, und das dazu noch mitten in der Bundeshauptstadt Berlin – ein Erfahrungsbericht vom Verein der Bayern in Berlin.

Die Partnerschaft mit dem Landkreis Bad Kreuznach bescherte dem Berliner Bezirk Schöneberg im Jahr 1988 einen Weinberg auf dem Gelände der Gartenarbeitsschule Tempelhof-Schöneberg. Seitdem gehört es zur Tradition, dass zur Unterstützung der Berliner bei der Pflege ihrer 200 Riesling-Rebstöcke, Experten aus der Partnergemeinde nach Berlin kommen, insbesondere zum Rebschnitt im Frühjahr. In diesem Jahr hat sich am 23. Januar 2020 eine Gruppe aus Sommerloch, Landkreis Bad Kreuznach, mit ihrem Ortsbürgermeister Thomas Haßlinger eingefunden. Mit dabei waren die diesjährige Nahe-Weinkönigin Laura Tullius und weitere Besucher aus Oberhausen.

Auch die Landrätin des Kreises Bad Kreuznach, Bettina Dickes, kam mit nach Berlin, um sich fachkundig an den Rebschnitt-Arbeiten zu beteiligen. Der Termin für den Rebschnitt wurde nicht rein zufällig gewählt. Die Gäste waren insbesondere auch zum Besuch der Internationalen Grünen Woche angereist. Im Rahmen des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ erhielten dort die Gäste aus Oberhausen die Bronzemedaille. Auch die Nahe-Weinkönigin hatte auf der Grünen Woche ihre Repräsentationspflichten wahr zu nehmen, um für den edlen Tropfen ihrer Region zu werben. Leider war die amtierende Weinkönigin von Berlin-Schöneberg, Petra Dittmeyer, aus Amtsgründen  verhindert, um an dem traditionellen Rebschnitt in ihrem Weinberg teilzunehmen. Sie ließ jedoch königliche Grüße und ein herzliches Dankeschön an die Gäste bestellen. Wie schon im letzten Jahr hat die Leiterin der Gartenarbeitsschule Tempelhof-Schöneberg, Susanne Müller-Kahl, wieder das Alphornensemble der Leo-Kestenberg-Musikschule, unter der Leitung von Andreas Frey, für die musikalische Umrahmung engagiert. Mit Naturtönen die Riesling-Reben aus dem Winterschlaf zu erwecken, lässt auf einen besonders guten Jahrgang 2020 hoffen.

Zum Abschluss lud Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler die Gäste in den „Goldenen Saal“ des Rathauses Schöneberg ein – siehe auch: www.weinberg-schoeneberg.de

Bericht: Helmut Amberger, freier Berichterstatter der Samerberger Nachrichten und Vorsitzender des Vereins der Bayern in Berlin e.V.

Fotos: Susanne Müller-Kahl und Helmut Amberger, dazu die Autogrammkarte der Nahe Weinkönigin Laura Tillus

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Beiträge und Fotos sind urheberrechtlich geschützt!