Sport

Raubling – Ein Ort in Bewegung

Wenn in einer Gemeinde von allen Jugendlichen rund die Hälfte Mitglied im Sportverein ist, dann muss dieser etwas richtig machen. In Raubling ist das so. Dort hat der TuS Raubling eine Strahlkraft, die in der Region ihresgleichen sucht. Vorstand Ulrich Maier: „Nach dem SVDJK Kolbvermoor sind wir der mitgliederstärkste Verein des Landkreises.“ Selbst die zurückliegenden Corona-Monate konnten daran nichts ändern. Abgesprungen ist kaum jemand. Noch immer sind rund 2.200 Leute beim TuS Raubling dabei. Der im Februar 1913 gegründete Verein hat sich diese Treue allerdings hart erarbeitet. „Wir waren auch in dieser Zeit sehr aktiv“, erzählt Maier. „Wir haben durchgeführt, was möglich und erlaubt war und dabei sehr auf die Hygienevorschriften geachtet.“

Die Attraktivität des TuS hat natürlich noch jede Menge andere Gründe. Da ist vor allem das breite Sparten-Angebot – Mitglieder können aus zehn verschiedenen Sportarten wählen. Da ist aber auch die hohe Qualität der jeweiligen Übungsleiter. Und die ausgezeichnete Jugendarbeit, ebenso die günstigen Preise: Jugendliche zahlen beispielsweise nur 27 Euro Beitrag im Jahr.

Eine enorme Anziehungskraft haben zudem die die angebotenen Gesundheitskurse, die unter dem Motto „Wir bewegen Raubling“ eine echte Erfolgsgeschichte vorweisen können. Bei den Kursen kann jeder teilnehmen, ob Mitglied oder nicht. Ulrich Maier blickt stolz zurück: „Wir haben 2011 mit dem Kursprogramm angefangen und wurden am Anfang von außen deswegen etwas belächelt. Vor Corona hatten wir dann 800 Sportbegeisterte in der Woche, die teilgenommen haben.“ Positiver Nebeneffekt: Durch das ganzjährliche Kursangebot kommen immer wieder neue Mitglieder zum Verein. Ebenfalls erwähnenswert ist der Rehasport im Verein. Hier können alle Menschen teilnehmen, die eine Verordnung ihres Arztes haben. Die Kosten der entsprechenden Kurse werden voll von der Krankenkasse getragen.

Wer nicht nur Breitensport machen will, sondern vielmehr den sportlichen Erfolg sucht, trifft in Raubling auf beste Voraussetzungen. Ob Turnen, Tanzen, Skifahren, Handball oder Gewichtheben – in allen Bereichen können ambitionierte Sportlerinnen und Sportler sicher sein, dass ihnen qualitativ hochwertiges Training angeboten wird, durch das sie sich stetig weiter entwickeln können. Dafür sorgen rund 100 ehrenamtliche Trainer. „Gerade aus der Ski-Abteilung kommen regelmäßig neue Talente heraus“, sagt Maier. „Und unsere Gewichtheber kämpfen immer um die bayrische Meisterschaft mit, meistens erfolgreich.“

Ein weiterer Punkt, der den TuS Raubling so beliebt bei den Sportlern der Gemeinde macht, sind die vielen Sportstätten. Ob das Fitness- & Präventionszentrum, die Gemeindehalle, der Spiegelsaal, das Inntalstadion, die Tennisanlage – überall treffen Vereinsmitglieder auf top gepflegte Anlagen. Ulrich Maier verweist dabei auch auf die Gemeinde: „Die unterstützt uns in vielen Bereichen sehr und hilft, dass die Plätze und Hallen immer gut in Schuss sind.“ Bei allen guten Voraussetzungen, die schon da sind, geht der Blick des Vorstands auch in die Zukunft. Das nächste große Projekt, das ihn dabei beschäftigt: Das Tennisheim wird zum Sportheim des TuS umgebaut. Unter dem Motto „Wir geben dem TuS Raubling eine Heimat“ soll das Heim schon im kommenden Jahr fertig gestellt sein. Möglich ist dies durch finanzielle Unterstützung vieler Spender und durch den eigenen, verantwortungsbewussten Umgang mit finanziellen Mitteln. „Wir sind ein sehr gesunder Verein, der solide wirtschaftet“, sagt der Vorstand. Und er weiß: Auf dieser Basis werden auch in den kommenden Jahren die Mitgliederzahlen stabil bleiben.

Beitrag entstand in Kooperation mit dem Wendelstein Anzeiger – www.wendelstein-anzeiger.de

Text: af – Fotos: re

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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