Wirtschaft

Raiffeisenbank Aschau-Samerberg eG präsentiert Bilanz 2020

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Sichtlich zufrieden zeigten sich die beiden Vorstände der Raiffeisenbank Aschau-Samerberg eG, Christian Trattner und Daniel Sauer, bei der Präsentation der Bilanz 2020 im Rahmen der diesjährigen Generalversammlung.

In seinen Ausführungen verwies Trattner auf die schwierigen Rahmenbedingungen in Folge der Corona-Pandemie. Viele Maßnahmen mussten in der Bank umgesetzt werden, um alle Anforderungen an die Gesundheit der Mitarbeiter und Kunden zu gewährleisten. Trotzdem konnte die Bank Ihre Servicezeiten beibehalten und im Rahmen eines strengen Hygienekonzeptes persönliche Gespräche mit den Kunden ermöglichen.

Die positive Resonanz aus dem Kundenkreis spiegelt sich auch in den guten Geschäftszahlen für das Jahr 2020. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 3,5 % auf 245 Mio. Im Kreditgeschäft konnte eine Steigerung von 4 % und bei den Einlagen ein Zuwachs von 11,5 % verbucht werden. Gerade bei den Einlagen zeigt sich, dass eine hohe Liquidität im Markt ist. Die Kapitalausstattung der Bank ist überdurchschnittlich. An die Mitglieder konnte für 2020 eine Dividende von 2,25 % ausgezahlt werden.

Vorstand Sauer verwies im Rahmen seines Berichtes auf das vielfältige soziale Engagement der Bank und die Tatsache, dass die Raiffeisenbank nicht nur Arbeitgeber in der Region ist, sondern auch als zuverlässiger Gewerbesteuerzahler für die Gemeinden im Geschäftsgebiet eine planbare Größe darstellt.

Das wirtschaftliche Umfeld skizzierte Trattner als zwiespältig. Führende Wirtschaftsinstitute prognostizieren ein deutliches Wirtschaftswachstum für 2021 und 2022. Für die Inflation geht die Deutsche Bundesbank im Jahr 2021 von einem Durchschnittswert von 2,6 % aus. Verantwortlich dafür sind eine Steigerung beim Ölpreis, die Einführung der Co2-Steuer sowie die Anpassung der MwSt auf die ursprünglichen 19 %. Kritisch wird der dramatische Anstieg bei den Immobilienpreisen gesehen. An der Zinsfront wird sich auf mittelfristige Sicht nicht viel tun, d. h. das seit Jahren vorherrschende Niedrigzinsniveau wird weiter Bestand haben.

Größe alleine ist nicht ausschlaggebend, so die beiden Vorstände, wenn es um die Zukunft der Raiffeisenbank Aschau-Samerberg eG geht. Engagierte Mitarbeiter, kurze Entscheidungswege und ein hohes Maß an Kundennähe sind weiterhin ein wesentlicher Faktor für die weitere positive Entwicklung. In den Aufsichtsrat wiedergewählt wurde Georg Unterseher aus Höhenmoos.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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