Leitartikel

Pumptrack Pittenhart zum Befahren freigegeben

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Mountainbike-Downhill-Weltmeister Guido Tschugg zeigte bei der Freigabe des Pittenharter Pumptrack, was man da alles machen kann – In Pittenhart steht neben dem Sportplatz ein neues Freizeitangebot zur Verfügung. Mit LEADER-Förderung war ein Radparcours mit Hindernissen, Wellen und Kurven geschaffen worden. Dieser „Pumptrack“ wurde nun freigegeben und kann ab jetzt von den Radsportlern jederzeit befahren werden – unter Einhaltung der Regeln, auf die eine Informationstafel an der Strecke hinweist. Bei der Freigabe zeigte Guido Tschugg, wie die Pumptrack-Fahrtechnik geht und welche Kunststücke, Figuren und Tricks man auf dem Parcours vollführen kann, und unter den jugendlichen BMX-Fahrern fand er auch gleich einige Nachahmer.

Guido Tschugg hat den Pumptrack gestaltet. Der Mountainbike-Downhill-Weltmeister hat sich auf die Erstellung von Radparcours spezialisiert und auch den Pittenharter Pumptrack geplant und gebaut. Pumptrackstrecke bedeutet, dass dieser Radparcours mit der richtigen Technik befahren werden kann ohne in die Pedale zu treten. Die Radler nutzen allein den Schwung der verschiedenen Hindernisse und Kurven aus und verstärken diesen durch Pumpbewegungen – daher der Name Pumptrack. Aber auch die tretenden Radlfahrer sind auf der Strecke willkommen und können sich dort sportlich betätigen. Für das Training mit BMX-Rädern und Mountainbikes bietet die Strecke viele Möglichkeiten. Die Initiative für den Pumptrack in Pittenhart ist von der SpVgg Pittenhart ausgegangen und wurde von der Gemeinde schnell aufgenommen, gewissermaßen als Teil ihrer Jugendarbeit, wie es Pittenharts Bürgermeister Sepp Reithmeier sieht.

Bericht und Foto – Dr. Inge Graichen

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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