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Priener Schüleraustausch feiert Jubiläum

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Seit zehn Jahren pflegen die Kommunale Realschule Prien und die Nikolaus-Lenau Schule aus Temeschwar einen Schüleraustausch. Anlässlich des Jubiläums lud der stellvertretende Landrat Josef Huber die Jugendlichen aus Rumänien sowie aus deren Gastfamilien ins Landratsamt Rosenheim ein.

Ganz grundsätzlich stellte Huber fest: „Jugendaustausch ist immer wichtig. Man kann nur jedem wünschen, die Menschen und ihre Kultur in anderen Ländern bzw. die Heimat der jeweils anderen kennenlernen zu können.“ Huber dankte Dr. Manfred Gerner von der Kommunalen Realschule, „der den Schüleraustausch zu seiner Leidenschaft gemacht hat.“ Unterstützende Lehrer sind laut Huber eine Grundvoraussetzung für das Gelingen eines Schüleraustausches. Das gilt auch für die begleitenden Lehrkräfte aus Rumänien.

Auf dem Austauschprogramm standen unter anderem eine Dampferfahrt zur Herren- und Fraueninsel, ein Besuch in München einschließlich Stadtführung sowie eine Fahrt mit der Kampenwandseilbahn samt Wanderung zur Steinlingalm.

Die Nikolaus-Lenau Schule in Temeschwar war einst eine deutsche Schule, in der heute rund 1.000 Kinder und Jugendliche von der ersten bis zur 12. Klasse unterrichtet werden. Zum Angebot der Schule gehört Unterricht auf Deutsch sowie der Erwerb eines deutschen Abiturs, das zum Studium in Deutschland befähigt. Für den Schüleraustausch ist das von Vorteil, denn aufgrund der sehr guten Deutschkenntnisse gibt es zwischen den rumänischen und deutschen Schülerinnen und Schülern keine Sprachschwierigkeiten.

Bericht und Foto: LRA Rosenheim – www.landkreis-rosenheim.de

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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