Kultur

Priener Kulturgenuss im Herbst

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

In diesem Herbst haben Kulturbegeisterte wieder die Gelegenheit ihren persönlichen Kalender mit großartigen Highlights zu versehen. Im Oktober und November geben Größen aus Musik und Kabarett ein Gastspiel in den Priener Veranstaltungssälen und ermöglichen dem Besucher einen exklusiven Kulturgenuss.

Am Donnerstag, 11. Oktober 2018, um 20 Uhr zeigt sich Michael Fitz dem Publikum im Chiemsee Saal, Alte Rathausstraße 11 von seiner privaten Seite. Fast jeder kennt sein Gesicht aus dem deutschen Fernsehen und erinnert sich an smarte, gerne mal etwas kauzige Charaktere, die Fitz schon gespielt hat. In den letzten Jahren eroberte der Schauspieler – von dem Tatort-Kommissar Carlo Menzinger und Hattinger-Darsteller im Chiemsee-Krimi – als Erzähler und Liedermacher zahlreiche Kleinkunstbühnen in ganz Deutschland. Die Musik begleitet den Künstler schon durch sein ganzes Leben. Im Alter von 18 Jahren opferte er sein Abitur zugunsten einer Straßenmusikerkarriere in London. Den Weg nach oben hat er geschafft – heute begeistert der Song-Poet mit seinen Themen, den oft hintersinnigen und nachdenklichen Kommentaren und natürlich den Liedern in bayerischer Mundart mit hochdeutschen Zwischentexten. In dem Programm mit dem Titel „Des bin I“ geht es nicht um die große Politik, sondern um Situationen, die viele bereits erlebt haben und kennen. So ist es nicht verwunderlich, dass man sich als Zuschauer in unterschiedlichen Szenen, die Fitz illustriert, wiedererkennt und identifiziert.

Keine bloße Annahme, sondern gewiss ist ein weiterer interessanter Termin im Herbst. Der Kabarettist Bruno Jonas, veranstaltet von der Agentur Seelos, ist am Dienstag, 23. Oktober, um 19.30 Uhr mit seinem aktuellen Soloprogramm „Nur mal angenommen“ zu Gast im König Ludwig Saal, Stauden 3. „Viele glauben, dass sie annehmen müssen, was ihnen geboten wird. Aber immer mehr Menschen können nicht mehr glauben, dass es so weiter gehen soll, wie bisher.“ Auch Bruno Jonas nimmt an, was er annehmen kann, vor allem Päckchen von DHL, aber nur, wenn er daheim ist. Auf ihn ist Verlass, zumindest, was die Annahme angeht.

Das vielfältige und abwechslungsreiche Kulturprogramm wird fortgesetzt am Freitag, 26. Oktober, um 20 Uhr mit New Orleans Sound der Band „Heye´s Society“ im Chiemsee Saal. Auf dem Programm stehen so berühmte Titel wie Cornet Chop Suey, Westend Blues von Louis Armstrong, Davenport Blues von Bix Beiderbecke und Duke Ellington´s Creole Love Call. Selbstverständlich erklingt auch der Namensgeber High Society, ursprünglich ein 1901 komponierter Marsch, mit dem berühmten Klarinettensolo von Alphonse Picou, das als erstes Solo des Jazz angesehen wird, sowie weitere Klassiker aus dem Beginn des vergangenen Jahrhunderts und der ersten Schallplatte des Jazz mit der Original Dixieland Jazzband.

Veranstaltungshöhepunkt ist das Herbstkonzert der Vier-Jahreszeiten Konzertreihe am Samstag, 10. November, um 19 Uhr im Chiemsee Saal. In dem extra für diesen Abend einmalig konzipierten Konzert „Chop & Espresso“ wird dem Zuhörer die musikalische Vielfalt von Klassik über Folklore, Rock bis Jazz mit Solisten und Ensembles der Bayerischen Philharmonie und Zeitklänge präsentiert. Durch den Abend begleitet Mark Mast, Intendant und Chefdirigent der Bayerischen Philharmonie.

Kartenvorverkauf im Ticketbüro Prien, Alte Rathausstraße 11 unter Telefon +49 8051 965660 oder ticketservice@tourismus.prien.de sowie an allen München Ticket Verkaufsstellen. Weitere Informationen gibt es unter www.tourismus.prien.de/veranstaltungen.

Text: Prien Marketing GmbH

Bildrechte: ©Agentur Reisinger – Bildunterschrift: Der Schauspieler Michael Fitz

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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