Brauchtum

Priener Gebirgsschützen in Südtirol

Veröffentlicht von Toni Hötzelsperger

Die Priener Gebirgsschützen berichten von einem Freundschafts-Besuch in Südtirol:

Ein Wochenende unter Freunden liegt hinter uns. Wie jedes Jahr am Herz-Jesu-Sonntag besuchten wir auch heuer mit einer Abordnung unsere Partnerkompanie Obermais in Meran. Am Samstag lud Hauptmann Christian Egger zu seiner Familie ein und verwöhnte uns mit vielen Köstlichkeiten. Beim gemeinsamen Kirchgang am Sonntag, musikalisch begleitet von der Obermaiser Bürgerkapelle erneuerten wir mit der Obermaiser Schützenkompanie  zusammen das Gelöbnis zum Herz – Jesu. Ein ausgiebiger Frühschoppen  schloss sich dann an. Am Übergang zur Nacht konnten wir zum Abschluss unseres Besuchs rundum auf den Berggipfeln des Meraner Beckens die Feuer bestaunen. Das Gelöbnis im Bozener Dom hinterlegt, geht zurück auf das Jahr 1796. Seither brennen in Südtirol am zweiten Sonntag nach Fronleichnam Bergfeuer. Sie haben die Form von Kreuzen, Herzen oder zeigen das Zeichen Christi „INRI und IHS“. Der Bitte um Gottes Schutz für Land und Leute soll dadurch Ausdruck verliehen werden.Wir haben ein sehr schönes Wochenende unter Freunden und Gleichgesinnten verbracht!

Fotos: Paula Siebert – Bericht: Walter Vogl, Kompanieschreiber

 

 

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Toni Hötzelsperger

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