Kultur

Priener Galerie: Die Kunst zu schenken

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Aufgrund der aktuellen Situation zur Corona-Krise muss die Galerie im Alten Rathaus auch im Dezember 2020 geschlossen bleiben. Daher kann nach wie vor die Jubiläumsausstellung „Im Licht. 75 Jahre Kunstausstellung in Prien 1945-2020“ nicht vor Ort betrachtet werden. Dennoch besteht die Möglichkeit Kunstwerke, die in dieser Ausstellung einmalig zum Verkauf stehen, zu erwerben. Werke von Fritz Harnest, Walter Lederer, Sigi Braun, Gerhard Prokop, Liesbeth und Walter Wohriczek sowie weiterer bedeutender Künstlerinnen und Künstler freuen sich auf ihren persönlichen Kunstliebhaber. Darunter sind auch einzelne Kalenderblätter des „Priener Künstlerkalenders“, der zwischen 1975 und 1994 herausgebracht wurde. Eine Verkaufsliste ist auf der Homepage der Galerie im Alten Rathaus www.galerie-prien.de aufgeführt. Interessenten können sich per Mail an Frau Ute Gladigau unter ute.gladigau@arcor.de wenden. Zudem ist ein reich bebildertes Katalogbuch zur Jubiläumsausstellung „Im Licht – 75 Jahre Kunstausstellung in Prien. 1945 – 2020“, herausgegeben vom Kulturförderverein Prien am Chiemsee e.V., im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11 erhältlich.

Foto: W.G. Maxon: Gemälde von Wilhelm Georg Maxon. Als 1945 die erste Kunstausstellung nach dem Zweiten Weltkrieg in Prien eröffnet hat, äußerte Maxon, einer der Initiatoren der Ausstellung, seine Überzeugung: „kulturelles Verlangen und kulturelle Betätigungsmöglichkeiten gehören zu den Grunderscheinungen auch eines noch so bescheidenen Lebens“. Wir erleben nun bedingt durch die Corona Pandemie eine Zeit, in der diese Worte Maxons auf unerwartete Weise an Bedeutung zunehmen.

Foto: Hötzelsperger – Galerie im Alten Rathaus in Prien

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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