Sport & Freizeit

Preisschafkopfen in Wildenwart – 72 Spieler

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Anton Boos aus Großkarolinenfeld gewann das 27. große Schafkopfturnier der Wildenwarter Pfarrgemeinde. Auf den Plätzen folgten Christian Karl aus Nußdorf und Reinhard Huber aus Rottau. Die beste weibliche Teilnehmerin war Hilde Grosse aus Greimharting, der Schneiderpreis ging an Ludwig Reis.

Oid und jung miteinander: 72 Spieler trafen sich zu 18 Schafkopfpartien im Wildenwarter Pfarrheim, darunter auffallend viele junge Spieler, die hier ihre ersten Turniererfahrungen sammelten. So saßen häufig drei Generationen an einem Tisch und spielten einträchtig miteinander über alle Altersgrenzen hinweg. Elf Damen hielten die Frauenquote dieses Mal konstant. Alle Schafkopffreunde erfüllten damit das Vermächtnis von Pfarrer Josef Preis, der alt und jung beim gemeinsamen Spiel im Pfarrheim zusammenführen wollte, als er dieses Turnier vor über einem Vierteljahrhundert ins Leben rief.

Georg Wohlschlager aus Prutdorf nahm als einziger an allen 27 bisherigen Schafkopfturnieren teil, auch in diesem Jahr war er wieder mit dabei. Spielleiter Wolfgang Ballauf und der Wildenwarter Pfarrgemeinderat organisierten im Wildenwarter Pfarrheim die Veranstaltung und übernahmen die Auswertung und Siegerehrung.

Der erste Preis ist seit langem eine Schützenscheibe mit Jagdmotiven, gemalt von Sieglinde Fuihl. Der Reinerlös der gelungenen Veranstaltung kommt dem Wildenwarter Pfarrheim Christkönig zugute.

Bericht und Fotos: Heinrich Rehberg

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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