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Preis für baureifes Land in Bayern

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Der Quadratmeterpreis für die Verkäufe von baureifem Land belief sich in Bayern im Jahr 2020 im Durchschnitt auf 349 Euro. Dabei bestanden zwischen den einzelnen Regierungsbezirken große Preisunterschiede. Mit einem Preis von 982 Euro je Quadratmeter war baureifes Land im Regierungsbezirk Oberbayern am teuersten. Der niedrigste Preis wurde hingegen in Oberfranken ermittelt; im Durchschnitt wurde dort für einen Quadratmeter baureifes Land nur 76 Euro bezahlt.

Im Jahr 2020 wurden in Bayern rund 19 000 baureife Grundstücke verkauft. Im Durchschnitt belief sich der Preis für baureifes Land je Quadratmeter auf 349 Euro. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, bestanden zwischen den einzelnen Regierungsbezirken große Preisunterschiede. So war baureifes Land in Oberbayern mit durchschnittlich 982 Euro weitaus am teuersten. Wird die Stadt München nicht berücksichtigt, liegt der Quadratmeterpreis für Oberbayern deutlich niedriger bei 629 Euro. In Mittelfranken mussten im Schnitt 248 Euro für den Quadratmeter bezahlt werden. In Schwaben (176 Euro) und Niederbayern (147 Euro) war der Quadratmeterpreis nochmals deutlich geringer. Am wenigsten kostete der Quadratmeterpreis baureifes Land in Unterfranken (141 Euro), der Oberpfalz (126 Euro) und in Oberfranken (76 Euro).

Die Ergebnisse stammen aus der Statistik der Kaufwerte für Bauland. Sie umfasst sämtliche von den Geschäftsstellen der Gutachterausschüsse für Grundstückswerte gemeldeten Kauffälle unbebauter Grundstücke mit einer Größe von 100 Quadratmetern und mehr. Es gehen somit in die Statistik die Flächen ein, die in einem Jahr veräußert wurden. Hierbei ist allerdings zu beachten, das sich bei der Statistik der Kaufwerte für Bauland methodisch um keine echte Preisstatistik handelt, sodass die durchschnittlichen Kaufwerte für einen regionalen und zeitlichen Vergleich nur bedingt aussagekräftig sind. So wird der Verkaufspreis bei jeder Grundstückstransaktion durch andersgeartete kauffallspezifische Eigenschaften wie Bodenqualität, Lage, Grundstücksgröße bisherige und zukünftige Nutzungsart oder auch Verwandtschaftsverhältnis zwischen den Veräußerer und Erwerber maßgeblich beeinflusst.

Bericht: Bayerisches Landesamt für Statistik

Foto: Luftaufnahme Rainer Nitzsche – Blick auf die Prientalgemeinde Aschau i. Chiemgau

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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