Kirche

Pfarrer Peter Bergmaier unterstützt Pfarrverband Oberes Achental

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Erleichterung bei Pfarrer Martin Straßer und Pater Michael über ein neues Gesicht im Pfarrverband Oberes Achental. Pfarrer Peter Bergmaier wird beide zukünftig in der seelsorgerischen Arbeit im Pfarrverband unterstützen.

So begrüßte Pfarrer Martin Straßer Bergmaier herzlich zu dessen erstem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin in Unterwössen und stellte ihn hier der Gemeinde vor. Für sein neues Aufgabenfeld gab er Bergmaier die besten Wünsche mit auf den Weg. In seiner Predigt sprach Pfarrer Peter Bergmaier in Zeiten der Corona Krise den Gläubigen Trost zu. Er rief auf, zu den Mitmenschen, auch den kranken Mitmenschen, zu stehen. Warum? Das beantwortete Bergmaier gleich selbst: „Weil Gott uns beide geschaffen hat“ Bergmaier Gottesdienst kam gut an bei den Gläubigen, wie er routiniert und mit kräftiger Stimme und Singstimme den Gottesdienst leitete. Bereits seit 1994, seiner Priesterweihe durch Kardinal Friedrich Wetter am 25. Juni in Freising, ist Peter Bergmaier Pfarrer.

Er wurde 1965 in Langenvils bei Landshut als drittes von vier Kindern geboren. Bergmaier wuchs auf dem elterlichen Bauernhof auf. Der Vater war Zimmerer und Landwirt, die Mutter Hausfrau. Sein Schulweg führte ihn über das Chiemgau Gymnasium in Traunstein als Schüler im erzbischöflichen Studienseminar Sankt Michael in Traunstein. Von 1985 bis 1991 studierte er in München und Innsbruck katholische Theologie. 1993 empfing er die Weihe zum Diakon, 1994 die Priesterweihe. Sein Primizspruch: „Wir verkündigen Christus als den Gekreuzigten.“ Nach seiner Zeit als Kaplan im Pfarrverband Altmühldorf und in Wasserburg am Inn wurde er 1999 Pfarrer in Eggstätt zugleich Pfarradministrator in Gollenshausen, später zusätzlich in Breitbrunn und Gstadt. Fünfzehn Jahre war Bergmaier bis 2015 stellvertretender Dekan im Dekanat Chiemsee. Vor 2015 bis 2017 amtierte er als Pfarrer in Übersee und dann bis 2020 als Pfarrvikar im Pfarrverband Westliches Chiemsee und zugleich Pfarrverband Bad Endorf. Seit dieser Zeit ist Bergmaier katholischer Klinikseelsorger der Romed-Klinik in Prien. In die Klinikseelsorge investiert er nunmehr 75 Prozent seiner Tätigkeit, 25 Prozent bringt er nun seit April als Pfarrvikar im Pfarrverband Oberes Achental ein. Peter Bergmaier obliegt es, den Pfarrverband in der seelsorgerischen Arbeit zu unterstützen, Gottesdienste zu leiten und die Sakramente zu erteilen. Er wohnt in Grassau. Pfarrer Bergmaier, vor 16 Jahren zum Priester geweiht, sieht sich im Gespräch immer noch „sehr gerne als Priester“.

Als erfüllende, schöne Aufgabe empfindet er es, den Menschen von der Wiege bis zur Bahre Wegbegleiter zu sein und sie in nicht immer einfachen Lebenssituationen zu unterstützen. Dabei verschließt er seine Augen nicht: „Natürlich hat sich Kirche sehr verändert. Es haben sich auch unsere Pfarreien sehr verändert und wir werden in naher Zukunft noch viel mehr Veränderungen erleben und erleben müssen.“ Bergmaier beruhigt: „Kirche hat sich immer verändert und wird sich verändern, ob wir es wollen oder nicht.“ Pfarrer Martin Straßer kündigt an, Pfarrer Bergmaier mit einem besonderen Einführungsgottesdienst in den Pfarrverband Oberes Achental einzuführen. Termin und Ort stehen noch nicht fest.

Bericht und Foto: Ludwig Flug

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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