Brauchtum

Osterfeuer beim Verein der Bayern in Berlin

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Bei schönstem Frühlingswetter mit sommerlichen Temperaturen veranstaltete der „Verein der Bayern in Berlin“ am Vorabend zu den Osterfeiertagen wieder sein traditionelles Osterfeuer auf seinem Bayernplatz.

Es ist ein Brauch mit Tradition. Schon seit vielen Jahrhunderten wird an Ostern von Christen und Nicht-Christen das Osterfeuer angezündet und dient gleichzeitig als Auftakt für das darauf folgende Osterfest. Für Christen gilt sowohl die Osterkerze als auch das Osterfeuer als ein Symbol für die Wiederauferstehung von Jesus Christus. Als weltliche Volkssitte ist das Osterfeuer seit 1559 belegt, um damit den Winter offiziell zu verabschieden oder auszutreiben und gleichzeitig den Frühling einzuläuten.

Im Gegensatz zum Vorjahr (regenkaltes Wetter) hat dieses Mal das „Austreiben des Winters“ super geklappt. Mit einem gewaltigem Feuer wurde der Winter verabschiedet und so auf die Osterfeiertage eingestimmt.  Musikalisch gab Gerhild Karpf, „The Voice of Berlin-Wilmersdorf“ ihr bestes, unterstützt vom Vorsitzenden des Vereins mit seinem Alphorn.

Für das leibliche Wohl sorgte wie immer der 2. Vorsitzende des Vereins, Lutz Bande, mit seinem Hütten-Team.

Wie in den Jahren zuvor, so haben sich neben den Vereinsmitgliedern auch wieder zahlreiche Gäste, bzw. Anhänger der bayerischen Traditionen, auf dem Bayernplatz eingefunden.

Zu später Stunde holte der Vorsitzenden des Vereins dann noch sein Akkordeon raus. Mit Lagerfeuermusik am wärmenden Osterfeuer fand das traditionelles Osterfeuer der Bayern in Berlin einen stimmungsvollen Abschluss.

Der „Verein der Bayern in Berlin“ wünscht allen Freunden des Bayerischen Brauchtums im In- und Ausland ein friedvolles und gesegnetes Osterfest.

Bericht und Bilder: Helmut Amberger, 1. Vorsitzender des Vereins der Bayern in Berlin e.V.und freier Berichterstatter der Samerberger Nachrichten

 

 

 

 

 

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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