Kultur

Opern amoi anders auf dem Schusterhof in Bergen

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Die Zirmstiftung Schusterhof in Bergen präsentiert am Sonntag, den 22. April, das lustige Ensemble Opern amoi anders, die klassische Opernstücke auf eine witzige und schräge Art und Weise nachspielen. Im Unterschied zu einer gewöhnlichen Oper gibt es keinen Gesang, dafür bayerische Reime und hinreißende Blasmusik. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr. Karten können unter www.schusterhof.org bestellt werden.

Dr. Hans Küsters und Max Dietrich haben den Inhalt weltbekannter Opern/Operetten in originelle bayrische Mundartverse gegossen. Zusammen mit den Textern liest Leni Böhm. Für passende musikalische Begleitung und Auflockerung sorgt wieder das bekannte Wasserburger Trio Tonale – das sind Stefan Schrag, Gerlinde und Ernst Hofmann – mit fetzig arrangierten Melodien aus den jeweiligen Opern.

Es werden die drei Opernstücke Die Fledermaus, La Traviata und Der Freischütz aufgeführt:

  • Die Fledermaus: Dr. Falke wurde von seinem Spezl Eisenstein öffentlich blamiert und schmiedet nun einen Racheplan, der auf Eisensteins Hang zu außerehelichen Abenteuern basiert. Aber auch dessen Eheweib und ihr Geliebter sowie der örtliche Gefängnisdirektor werden in den Strudel der Ereignisse hineingezogen.
  • La Traviata: Kreuzbraver Metzgermeister aus München verliebt sich unsterblich in Edelkurtisane und erreicht vorübergehend, dass sie für ihn ihr bisheriges Leben aufgibt. Die Geschichte endet jedoch tragisch, weil einerseits der Metzgerspapa die Verbindung hintertreibt und andererseits der Tod die schwindsüchtige Geliebte dahinrafft.
  • Der Freischütz: Jagdgehilfe Max hat zwei Ziele: beruflichen Aufstieg zum Oberjäger und Liebesglück mit Försterstöchterlein Agathe. Erfolg oder nicht hängt von einem einzigen Probeschuss ab. In seiner Not lässt sich Max mit dem Teufel ein. Eigentlich kann das ja nur schief gehen!

Anhang: Flyer

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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