Natur & Umwelt

Obstsortenbestimmung abgesagt

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Aufgrund der hohen Inzidenzwerte haben sich die Verantwortlichen von „Apfel-Birne-Berge“ schweren Herzens entschieden, alle noch für dieses Jahr geplanten Veranstaltungen abzusagen. Betroffen sind nach Angaben von Projektmanagerin Eva Bichler-Öttl das Pomologie-Intensiv-Seminar am 22. und 23. November sowie die Sortenbestimmung am Abend des 22. November jeweils im Boschnhaus in Vagen (Gemeinde Feldkirchen-Westerham, Landkreis Rosenheim).

Der Intensivkurs wird evtl. im Januar oder spätestens im Herbst nächsten Jahres nachgeholt. Wer für die Sortenbestimmung bereits Fruchtproben gesammelt hat, kann diese bis zum 24. November im Landratsamt Rosenheim (Empfang) in der Zeit zwischen 8 Uhr und 16:30 Uhr abgeben. Die Pomologen Georg Loferer und Sepp Stein werden sich dann der Bestimmung annehmen.

Eine gute Fruchtprobe umfasst mindestens 5, besser 10 typisch ausgeprägte Früchte, reif, unversehrt und am besten aus der Oberkrone, so dass die typische Färbung sichtbar ist. Die Fruchtproben müssen nach Sorten getrennt und am besten in Papiertüten verpackt werden. Besonders wichtig ist, dass alle Fruchtproben beschriftet sind. Am besten wird ein Zettel mit den Kontaktdaten des Eigentümers (Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Telefonnummer) und Angaben zum Baum (Standort, Reifezeit, Wuchsbesonderheiten etc.) direkt zu den Früchten mit in die Papiertüte gelegt. Wer mehrere Fruchtproben zur Bestimmung abgeben möchte, legt bitte in jede Probentüte einen derartigen Zettel. Nur so können Verwechslungen ausgeschlossen werden.

Das Apfel-Birne-Berge-Team informiert die Eigentümer dann per E-Mail oder per Post über das Bestimmungsergebnis.

Bericht: LRA Rosenheim

Foto: Hötzelsperger

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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