Brauchtum

Norddeutsches Alphorntreffen in Berlin

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Das Alphorn hat nicht nur in den Alpenregionen seine Heimat, nein, seit geraumer Zeit gehört dieses Naturtoninstrument auch im norddeutschen Raum zur musikalischen Vielfalt. Die Eröffnung des Erdinger Wirtshauses am Gendarmenmarkt in Berlin war ein gegebener der Anlass, ein Alphorntreffen mitten in der Bundeshauptstadt zu veranstalten. Es haben sich auf Einladung von Erdinger-Weißbräu Alphornbläserinnen und -Bläser aus Berlin, Brandenburg und Mecklenburg eingefunden, um der feierlichen Gaststätteneröffnung eine alpine Note zu verleihen. Es beteiligten sich Mitglieder der Alphorngruppen „Alphornorchester Berlin“, „Alphorn Berlin“, „Alphornett Berlin“, „Alphorn Absolut Berlin“, sowie „Meckalp“ aus Schwerin.

Mit einem Alphornkonzert auf dem Gendarmenmarkt wurde der offizielle Teil der Feierlichkeiten eingeleitet. Mit einer Fanfare begleiteten die Alphörner dann den Höhepunkt der Eröffnungsveranstaltung, das Durchtrennen des weiß-blauen Absperrbandes durch den Berliner Erzbischof, Dr. Heiner Koch, dem Inhaber von Erdinger Weißbräu, Werner Brombach, und dem Betreiber der neuen Gaststätte Jupp Miebach.

Zu den Bands „Gaudi Harmonie“, den Trachtlern aus Rossholzen-Samerberg, der „Batzl-Blech-Musi“ und den „O’-Treibern“ aus Berlin, sowie der Berliner Bigband „Die Tiere“, waren die Alphörner die ideale Ergänzung, um die zweitägige Erdinger-Wirtshaus-Eröffnungsveranstaltung bayerisch-alpenländlich stimmungsvoll zu umrahmen.

Bericht: Helmut Amberger, 1. Vorsitzender vom Verein der Bayern in Berlin und freier Berichterstatter der Samerberger Nachrichten

Fotos: Joschi Rusmir, Katrin Vogel, Manfred Hartfiel, Helmut Amberger

 

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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