Kirche

Niederbayerisch-Oberbayerische Hochzeit mit Samerberger Beteiligung

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Schon vor 30 Jahren gab es einmal einen guten Kontakt zwischen dem oberbayerischen Samerberg und dem niederbayerischen Ast (Gemeinde Tiefenbach im Landkreis Landshut). Damals lernten sich die Grainbacher und Aster Theaterspieler beim Skifahren kennen und besuchten sich gegenseitig bei ihren Aufführungen. Nunmehr führte die gemeinsame Tätigkeit in der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) Bayern den Gas-, Wasserinstallations- und Spenglermeister Ignaz Ganslmeier aus Niederbayern mit der Realschullehrerin (Mathe, Physik und IT) Regina Braun aus Wiedholz am Samerberg zusammen. Zur Hochzeit in diesen Tagen machten sich die Samerberger Angehörigen und Freunde mit dem Bus sowie mit der Musik „Bast scho“ und mit Hochzeitslader Fritz Dräxl auf den Weg nach Niederbayern. Dort wurde nach dortigem Brauch für Ignaz, den ehemaligen KLJB-Diözesanvorsitzenden von Regensburg und für Regina, die derzeitige KLJB-Landesvorsitzende ein sogenannter „Kindsbam“ bzw. „Buambam“ aufgestellt. Da die Eltern des Bräutigams einen Handwerksbetrieb („Schmied von Ast“) betreiben, wurde der Baum nicht aus Holz, sondern aus Eisen erstellt. Der Baum, der nach einem Jahr wieder freundschaftlich und gesellig umgearbeitet werden wird (die Kosten bezahlt entweder das Brautpaar oder wenn bis dahin ein Bua als Stammhalter geboren ist, der Freundeskreis).  Am Baum sind unter anderem die Wappen der Gemeinde Samerberg und der KLJB Bayern angebracht.

hö/Fotos: Eindrücke von der oberbayerisch-niederbayerischen Hochzeit in Ast in der Gemeinde Tiefenbach

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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