Land- & Forstwirtschaft

Neues vom Maschinenring Rosenheim

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

60 Jahre werden es im nächsten Jahr, dass der Maschinen- und Betriebshilfering Rosenheim (MR) e.V. für Stadt und Land Rosenheim gegründet wurde. Passend zum bevorstehenden Jubiläum hat das Unternehmen in Ried in der Gemeinde Prutting   erweiterte Geschäftsräume bezogen. Zu den ersten Besuchern, die die neuen Räumlichkeiten auf dem Schmied-Hof in Ried von Georg Dinzenhofer besichtigten, gehörten die vormaligen und langjährigen MR-Verantwortlichen Hans Stöttner und Christoph Niederthanner. Begrüßt wurden sie dabei von den Vorständen Franz-Xaver Blinninger aus Pfaffing und von Anton Braun aus Brannenburg sowie von Geschäftsführer Florian Hötzelsperger aus Prien. Eine Einweihungsfeier der neuen Geschäftsstelle ist im Zuge des Jubiläums im nächsten Jahr für alle Mitglieder geplant.

Ganze 40 Jahre war Hans Stöttner aus Prutting Vorsitzender, davon 36 Jahre Erster Vorsitzender vom MR Rosenheim. Wie er bei seinem Besuch erläuterte, wurde er für seine MR-Tätigkeiten in einem Festakt mit dem Silbernen Ehrenzeichen des Deutschen Maschinenrings vor einigen Jahren bereits geehrt, ergänzend sagte Stöttner: „Zusätzlich zur Rosenheimer Aufgabe war ich 30 Jahre MR-Bezirks-Vorsitzender in Oberbayern und 10 Jahre stellvertretender Landesvorsitzender für den MR-Bayern“. In der Zeit von Januar 1975 bis Ende 2009 also 35 Jahre, war Christoph Niederthanner aus Nussdorf am Inn Geschäftsführer beim MR in Rosenheim. „Wir haben uns die soziale Betriebs- und Haushaltshilfe zur Aufgabe gemacht, die neben Maschinenvermittlungen, und Abrechnungstätigkeiten stets erweitert wurde“ – so Niederthanner. Für den aktuellen MR-Geschäftsführer Florian Hötzelsperger gilt es ergänzend zu den immer noch aktuellen Kernthemen die Mitglieder mit Antragshilfen und Beratungstätigkeiten zu unterstützen. Parallel werden gewerbliche und kommunale Dienstleistungen (Winterdienst, Baumfällungen, Grünpflegen, ect.) angeboten. Er fasst die heutigen Aufgaben wie folgt zusammen: „Der Maschinen- und Betriebshilfsring ist ein Zusammenschluss von Landwirten, die Ihre Maschinen, Arbeitskraft und das Wissen zwischenbetrieblich einsetzen. Das bedeutet, durch geplante gemeinsame Nutzung erhöht sich die Wirtschaftlichkeit und damit der Erfolg für den einzelnen Landwirt sowie für die Unternehmen.“ Weitere Tätigkeiten als Dienstleister für alle Landwirte und die Region sind das Angebot von Strom über MR-LandEnergie, Einkaufsvorteilen, das Ziehen und Analysieren von Bodenproben, Grenzsteinsuchen und die Organisation von Fortbildungen und Bildungsreisen.

2.749 Landwirte bewirtschaften rund 48.000 Hektar land- und forstwirtschaftliche Fläche

Der MR Rosenheim umfasst den kompletten Landkreis Rosenheim ohne den Altlandkreis Bad Aibling. Im Osten verläuft die Landkreisgrenze zum Landkreis Traunstein am Chiemseeufer entlang, im Norden schließt der Landkreis Mühldorf, im Westen die Landkreise Miesbach, Ebersberg und München an. Mitten im Kreisgebiet liegt die kreisfreie Stadt Rosenheim. Derzeit hat der MR Rosenheim einen Mitgliederstand von 2.749 Landwirten, die eine Gesamtfläche von 47.972 Hektar bewirtschaften (damit ist die durchschnittliche Betriebsgröße 17,45 Hektar). Aktive Mitglieder können natürliche und juristische Personen, Inhaber von land- u. forstwirtschaftlichen Lohnunternehmen, Kommunen, Gebietskörperschaften, Verbände und Organisationen werden soweit diese auch im Bereich der Land- und Fortwirtschaft, Landschaftspflege oder Grünflächenpflege tätig sind.

Fotos:  Hötzelsperger –  Besuch bei der neuen MR-Geschäftsstelle in Prutting

  1. Gebäude MR-Geschäftsstelle in Ried 2, Gemeinde Prutting
  2. Von links: Hans Stöttner, Anton Braun, Christoph Niederthanner, Franz-Xaver Blinninger und Gf Florian Hötzelsperger
  3. Stehend von links: Anton Braun, Florian Hötzelsperger, Franz-Xaver Blinninger. Sitzend von links: Hans Stöttner und Christoph Niederthanner

Weitere Informationen:  www.mr-rosenheim.de und www.ro-mr.de

 

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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