Tourismus

Neues Projekt: Zisterziensische Klosterlandschaften

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Startschuss für das breit angelegte europäische Kultur-Projekt „Vielfalt in der Einheit – Zisterziensische Klosterlandschaften in Mitteleuropa“. Mit der Übergabe des Förderbescheids in Höhe von 120 000 Euro durch Landwirtschaftsminister Helmut Brunner an den Bamberger Landrat Johann Kalb (l.) können die beteiligten fünf bayerischen LEADER-Aktionsgruppen loslegen. Die im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahrs 2018 geplante Ausstellung soll zeitgleich an sechs für die Geschichte der Entwicklung der Zisterzienserklöster bedeutsamen Orten zu sehen sein: In den beiden bayerischen Klostergemeinden Ebrach (Lkr. Bamberg) und Waldsassen (Lkr. Tirschenreuth), im tschechischen Plasy, in Lilienfeld und Rein in Österreich sowie im französischen Morimond. Im Mittelpunkt stehen dabei die Eigenarten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der von Zisterziensern geprägten Kulturlandschaften. „Mit diesem Gemeinschaftsprojekt von einmaligem historischen und europäischen Rang leisten die beteiligten Regionen einen hervorragenden Beitrag zum Kulturerbejahr“, so Brunner. Am bayerischen Teil sind die Lokalen Aktionsgruppen Region Bamberg, Schweinfurter Land, Z.I.E.L. Kitzingen, Haßberge und InitiAKTIVkreis Tirschenreuth beteiligt. Für den Minister ist das Projekt ein ideales Beispiel, wie sich Bürger gemeinsam mit der Geschichte auseinandersetzen und dabei aktiv die Zukunft ihrer Region gestalten.

Das EU-Förderprogramm LEADER zur Stärkung der ländlichen Regionen setzt gezielt auf Bürgerbeteiligung und Zusammenarbeit. In Bayern stehen bis 2020 insgesamt rund 111 Millionen Euro an EU- und Landesmitteln zur Verfügung. Derzeit gibt es bayernweit 68 Lokale Aktionsgruppen.

Foto Baumgart/StMELF

 

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Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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