Brauchtum

Neuerscheinung: Oberfrankens Trachten

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Vor kurzem veröffentlichten die Autoren Walther Appelt und Birgit Jauernig im Volk Verlag ein neues Buch über die Tracht in Oberfranken. Das Buch ist unter der ISBN 978-3-86222-298-8 im Handel erhältlich und kostet 34, 90 Euro.

Inhalt

Wer in Bayern von Trachten spricht, weckt bei den meisten Menschen Vorstellungen von oberbayerischen Dirndln und Lederhosen, vielleicht auch von der in den letzten Jahren vieldiskutierten Oktoberfestmode der jungen Leute. Dabei hat Bayern in Sachen Tracht viel mehr zu bieten. So besitzt Oberfranken eine traditionsreiche und bunte Trachtenlandschaft, die sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder gewandelt und erneuert hat. Bis heute werden bei festlichen Gelegenheiten historische, aber auch zeitgemäß überarbeitete Modelle getragen. Dieser Band gibt erstmals einen Überblick über diese vielfältige Trachtenwelt, deren Geschichte und Zukunft.

Neben den Details und Besonderheiten der verschiedenen Trachten wie dem Kopftuch oder der Brautkrone stehen die einzelnen Regionen im Vordergrund – das Bamberger Land, die Fränkische Schweiz, Effeltrich und Hausen, der Hummelgau, Sachsen-Coburg oder das Hofer Land. Birgit Jauernig, Trachtenberaterin des Bezirks Oberfranken, erläutert anhand von zahlreichen Beispielen, wie sich die politische, konfessionelle und wirtschaftliche Geschichte in den historischen Kleidungsstücken widerspiegelt.

Der Trachtenreichtum Oberfrankens wird durch die großformatigen und brillant in Szene gesetzten Fotografien von Walther Appelt eindrucksvoll illustriert.

Text und Buchcover: Volk Verlag

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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