Tourismus

Neuer Barfußweg in Übersee

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Erlebnis, Wohlgefühl und seltene Pflanzen beschert der neue Barfußweg in Übersee ab sofort den Besuchern rund ums Jahr. Angelegt hat das ungewöhnliche Kleinod der Überseer Werner Hartmann auf einem gepachteten Grundstück der katholischen Kirche.

Viele Überseer kennen den autodidaktischen Maler Werner Hartmann von seinen Ausstellungen, seinen Malkursen für junge Hobbykünstler und auch als „nostalgischen Leierkastenmann“ auf den Märkten am Naturpavillon. Jetzt hat das Allroundtalent einen zwölf Meter langen Barfußweg angelegt und mit Steinen, Schotter, Sand, Hackschnitzel und Rasen bestückt. Besucher können so ihre Füße sensibilisieren und raten, auf welchem Belag sie gerade laufen.

Der Grund und Boden gehört der Kirche. Das Areal war komplett zugewuchert und verwildert, bis Hartmann es gepachtet und den Barfußweg darauf angelegt hat. Die Abgrenzungen des Weges hat er mit seltenen Pflanzen, wie Tabak, verschönert.

Ein großer Aspekt für die Anlage seines Weges war für Hartmann der Gesundheitsfaktor. „Es steckt mehr in unseren Füßen als allgemein angenommen“, sagt er. „Man nimmt an, dass bestimmte Punkte an den Fußsohlen über die Energieleitbahnen des Körpers, den so genannten Meridianen, mit anderen Körperpartien und Organen verbunden sind. Daher sieht Hartmann „seinen“ Barfußweg auch als ganzkörperliches Wellnessprogramm. Vor allem, wenn man den Weg regelmäßig besucht.

Der Weg ist von der Grassauer Straße an der Bushaltestelle „Buchwald“ für jedermann während des ganzen Jahres kostenfrei zugänglich.

Text: Bärbel vom Dorp (bvd)Foto: Wolfgang Gasser (www.chiemsee-foto.de)

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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