Tourismus

Neubeuern zur Ökoregion Kampenwand-Hochries-Wendelstein

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Möglich wurde dies durch intensives Nachverhandeln in der Planugsstelle bei der Regierung, nachdem der eigentliche Beitrittstermin bereits verstrichen war. Mitglieder sind auch die unmittelbaren Nachbargemeinden. Vor allem die regionale Förderung, die Nutzung des landschaftlichen Lebensraums, Einklang von Mensch-Wirtschaft und Landwirtschaft sollen hier gefördert werden. 75% der Kosten übernimmt der Freistaat, der Kostenanteil der Gemeinde wird zwischen 3000-und 4000.-€ betragen  nach Aufteilung der Mitgliedsgemeinden. Regionaler Vorsitzender für unseren Bereich ist Bürgermeister Wallner aus Bad Feilnbach. Martin Schmid und Sepp Paul äußerten sich sehr positiv. Christina zur Hörst ergänzte dies mit dem Hinweis, das diesjährige touristische Konzept sieht die Präsentation der Direktvermarkter vor. Bei Einstimmigkeit wurde die Mitgliedschaft beschlossen. Ein Projekt der Zukunft soll auch die Ganztagsbetreuung im Mittelschulbereich werden, informierte Bürgermeister Christof Schneider. Dies ist ein weiterer Schritt, den Schulstandort Neubeuern zu stärken und die eingeläuteten Maßnahmen zu ergänzen. Ab 2025 ist nach bayerischen Vorgaben die Mittagsbetreuung gänzlich vorgesehen, jeweils  Montag bis Donnerstag  bis 16 Uhr, so der Bürgermeister.

Räumlich sei der Schulstandsort in der Lange dies zu stemmen, meinte Schneider. In der Diskussion wurde auf das Essen bei der Mittagsbetreuung verwiesen. Regionalität sollte hier den Vorzug erhalten. Ein Unterfangen, das sicher auch von der finanziellen Ausstattung eine Rolle spielen wird. Die Wertschöpfung vor Ort und der Bezug zur heimischen ländlichen Industrie sollte unbedingt berücksichtig werden, war Tenor der einstimmigen  Beschlussfassung. Erneut war die geplante Gedenk-Erinnerungs-Stelle an Enoch zu Guttenberg  Gegenstand der Diskussion im Rat. Wie bereits in der zurückliegenden Wahlperiode nach dem Antrag der ehemaligen Bürgermeister Tremmel und Trost. Die Beratung wurde damals vertagt, eingebunden werden sollte auch das Wirken der Chorgemeinschaft. Eine künstlerische Ausfertigung sollte gefunden werden, als ein möglicher Standort war der Eingangsbereich des Schwirtlich-Hauses angedacht. Hier sind auch das Schiffleutmuseum und die Galerie der Künstler untergebracht.

Nach den jetzigen Umbauarbeiten für den Brandschutz, soll das Haus auch weitere Räume erhalten für Museum, alte Trachten  und Erinnerungen an die Chorgemeinschaft. Eine künstlerische Gestaltung eines Denkmales durch den Künstlerkreis sollte vorran gehen. Aus mehreren Eingaben wurden nun zwei Vorschläge dem Gemeinderat zur Abstimmung vorgestellt. Eine ursprüngliche Kostenausgabe war einmal bei rund 2000.-€ vorgesehen.  Beide Vorschläge beinhalten das gemeinsame Wirken von Guttenberg und der Chorgemeinschaft, liegen aber deutlich  im drei- bis vierfachen Verhältnis über dem ehemaligen Preislimit. Der positive Einwand  durch Spenden, die Anschaffung zu ermöglichen, evtl. auch noch andere Einsparungen zu generieren, ermöglichte eine einstimmige Abstimmung. Abgerückt ist man vom ursprünglichen Standort dem Eingangsbereich. Die Grünfläche am oberen Markt zwischen Straßenbereich und dem Freiplatz wo im Sommer die Gastronomie stattfindet, wurde nun befürwortet.

Bericht und Fotos: Thomas Schwitteck – sie zeigen den Teil des oberen Marktes-Grünfläche wo das Kunstobjekt Guttenberg/Chor plaziert werden soll – alternativ den zu erst vorgesehen Platz links von der Eingangstür zur Gästinfo.

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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