Brauchtum

Nach 70 Jahren erstmals Änderungen beim Trachtenjahrtag Atzing-Wildenwart

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Im Herbst vor genau 70 Jahren beschlossen die Mitglieder des Trachtenvereins „Daxenwinkler“ im Gasthaus Stocker in Atzing, fortan gemeinsam mit dem Nachbars- und Bruderverein „Die lustigen Wildenwarter“ zum Gedenken an die gefallenen, vermissten und verstorbenen Vereinskameraden einen Gedenktag abzuhalten. Seither wurde dieser all die Jahre mit der Musikkapelle Wildenwart am zweiten Oktober-Sonntag abgehalten. Heuer gibt es coronabedingt einige Änderungen.

Wie Vorstand Michael Schlosser vom Trachtenverein Atzing nach einer Besprechung mit Vorstand Peter Voggenauer vom Trachtenverein Wildenwart mitteilt soll der Jahrtag auch heuer durchgeführt werden und es ist folgender Ablauf für Sonntag, 11. Oktober vorgesehen. Treffpunkt ist nicht wie bisher bei der Schlosswirtschaft Wildenwart, sondern um 8.15 Uhr bei der Pfarrkirche „Christkönig“. Bei schönem Wetter wird der Gottesdienst im Freien gefeiert, bei ungünstiger Witterung ist der Gottesdienst in der Kirche mit entsprechendem Hygiene-Konzept (Mundschutz, Abstand, Familien gemeinsam in eine Bank). Anschließend wird mit der Musikkapelle und der Geistlichkeit zum Denkmal nach Prutdorf gegangen, dort erfolgen die Kranzniederlegungen der beiden Trachtenvereine. Nachher wird wieder zur Kirche marschiert, die ansonsten traditionelle gemeinsame und gesellige Einkehr im Saal der Schlosswirtschaft entfällt heuer erstmals. Die Herbstversammlung des Atzinger Trachtenvereins mit den vorgesehenen Neuwahlen wird auf das Frühjahr 2021 verschoben, geplant ist derzeit der 27. März.

Archiv-Foto/s 2005: Hötzelsperger – Eindrücke vom Trachtenjahrtag der Atzinger und Wildenwarter Trachtler mit der Musikkapelle Wildenwart vor 15 Jahren mit damaligem Priener Pfarrer Bruno Fink

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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