Kultur

Musiksommer-Konzert am 25. Mai in Haag

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Wolfang Amadeus Mozart hat ein Leben lang unterrichtet. Und auch wenn keiner der Schüler an Mozarts Genialität und Überzeugungskraft heranreichte, so sind doch originelle und bemerkenswerte Kompositionen entstanden. Es ist das Verdienst der Fürstlich Löwensteinischen Hofmusic, einige dieser erstaunlichen Kompositionen zusammengestellt zu haben. Im Rahmen des Konzerts des Musiksommers zwischen Inn und Salzach werden am 25. Mai um 19 Uhr im Pfarrheim von Haag i. Ob. Werke von Franz Xaver Süssmayr, Johann Nepomuk Hummel und anderen zu hören sein. Karten für das Konzert unter dem Motto „Mozart, seine Freunde, Schüler und Weggefährten“ gibt es bei Raiffeisen-Reise-Service der Raiffeisen-Immobilien und Versicherungs GmbH unter Tel. 0 80 72/91 72 90 21 sowie an der Abendkasse.

Wie mag man sich wohl gefühlt haben, wenn man ein Schüler des großen, des genialen Mozart war? Wir wissen es nicht. Aber wir wissen, dass Mozart sein ganzes Leben lang unterrichtet hat und einige Schüler wie Johann Nepomuk Hummel sogar jahrelang bei ihm wohnten. Mozart empfand den Unterricht immer als Notwendigkeit zum Gelderwerb, niemals als eine Passion. Aber auch wenn keiner der Schüler an Mozarts Genialität und Überzeugungskraft heranreichte, so sind doch originelle und bemerkenswerte Kompositionen entstanden. Es ist das Verdienst der Fürstlich Löwensteinischen Hofmusic, einige dieser erstaunlichen Kompositionen dem Publikum zu Gehör zu bringen. Und so steht das Musiksommer-Konzert am 25. Mai um 19.00 Uhr im Pfarrheim von Haag i. Ob. auch folgerichtig unter dem Motto „Mozart, seine Freunde, Schüler und Weggefährten“. Und auch der Ort Haag i. Ob. hat einen Bezug zu Mozart: infolge weitläufiger verwandtschaftlicher Beziehungen machte er dort auf seinen zahlreichen Reisen oft Station.

Die Fürstlich Löwensteinische Hofmusic musiziert in der Besetzung der klassischen Harmoniemusik zu je 2 Oboen, Klarinetten, Hörner und Fagotte Werke von Vicente Martin Y Soler, Thomas Attwood, Stephen Storace, Franz Xaver Süssmayr, Josef Myslivecek, Peter von Winter und Johann Nepomuk Hummel. Musikalische Kleinodien des spanischen Komponisten Martin y Soler, der englischen Mozart-Schüler Attwood und Storace sowie von Franz Xaver Süßmayr erklingen an diesem Abend zum ersten Mal seit 200 Jahren. Und auch bislang unvollständige Kompositionen von Mozart wurden ergänzt und komplettieren diesen heiteren Serenadenabend.

In der Fürstlich Löwensteinischen Hofmusic haben sich Musiker zusammengefunden, die das musikalische Erbe Süddeutschlands wach und lebendig halten wollen. Die Künstler, die als Profimusiker und Pädagogen tätig sind, forschen in Bibliotheken und Archiven und recherchieren dort nach „vergessenen“ Werken süddeutscher Komponisten sowie nach Musikern fränkischer Herkunft. Die dort gemachten „Ausgrabungen“ und „Fundsachen“ hat das Ensemble schon in zahlreichen Konzerten des Musiksommers zwischen Inn und Salzach einem interessierten Publikum näher gebracht.

Karten gibt es bei Raiffeisen-Reise-Service der Raiffeisen-Immobilien und Versicherungs GmbH unter Tel. 0 80 72/91 72 90 21 sowie an der Abendkasse.

Foto: Fürstlich Löwensteinische Hofmusic

Bei Rückfragen:

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

Schreibe einen Kommentar

© Copyright Samerberger Nachrichten.