Kultur

Musiksommer gastiert am 30. August in Bad Reichenhall

Anton Hötzelsperger
Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Zum 5. Mal ist Bad Reichenhall Schauplatz der International Summer School, in deren Meisterklassen berühmte Solisten junge begabte Nachwuchsmusiker unterweisen. Ein Höhepunkt der begleitenden Konzertreihe ist gewiss das Orchesterkonzert am 30. August um 19.30 Uhr in der Konzertrotunde am Königlichen Konzertgarten, das in Zusammenarbeit mit dem Musiksommer zwischen Inn und Salzach veranstaltet wird.

Ganz dem warmen, milden Violaton gewidmet ist Bruchs „Romanze“, ein Kleinod des Viola-Repertoires, gespielt vom Superstar unter den Bratschisten Nils Mönkemeyer. Ein Star seiner Zeit war der Belgier Adrien-François Servais. Der „Paganini des Cellos“ trat nicht nur als Solist in ganz Europa auf, sondern schrieb auch über 100 Virtuosenstücke für sein Instrument. Funkelnd und charmant ist die „Große Fantasie“, die von Raphaela Gromes höchste Virtuosität und leichte Eleganz verlangt. Der Italiener Nino Rota ist in erster Linie als Schöpfer zahlreicher Filmmusiken zu „Der Pate“ oder „La dolce vita“ berühmt. Weniger bekannt ist, dass er auch Opern, Sinfonien und Konzerte, wie das teuflisch schwere „Divertimento Concertante“ schrieb. Beschlossen wird das Konzert vom Pianisten Antti Siirala mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 3, dessen düsterer Charakter in höchst wirkungsvollem Spannungsverhältnis zu den lichten Passagen des Werkes steht.

Karten gibt es im Vorverkauf bei der Tourist-Information Bad Reichenhall unter der Telefonnummer 08651 / 6060.

Foto: Nils Mönkemeyer, Viola; Fotocredit: Irene Zandel

Nähere Informationen: www.musiksommer.info

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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