Kirche

Münchner Gottesdiensthinweise zu Weihnachten

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Mit festlichen Gottesdiensten feiern die Katholikinnen und Katholiken in München und im ganzen Erzbistum München und Freising an Weihnachten die Geburt Jesu Christi, beginnend am Heiligen Abend, Freitag, 24. Dezember, mit den Christmetten. Am Tag des kirchlichen Hochfestes Geburt des Herrn, Samstag, 25. Dezember, laden die Pfarreien zu Festgottesdiensten ein. Auch am Fest des Heiligen Stephanus am Sonntag, 26. Dezember, kommen die Gläubigen zu feierlichen Gottesdiensten zusammen. Die Weihnachtszeit dauert bis zum Fest der Taufe des Herrn am Sonntag, 9. Januar.

Kinderchristmetten und Seniorengottesdienst am Heiligen Abend, Freitag, 24. Dezember

In vielen Pfarreien werden Kinderchristmetten mit Krippenspielen, kindgerechten Texten und Liedern gefeiert. In St. Maximilian wird bereits um 14 Uhr ein Gottesdienst für Familien mit Kleinkindern mit dem Jugendchor gefeiert, um 16 Uhr dann ein Gottesdient insbesondere für Schulkinder. St. Lanpert lädt zu einem besonderen Heiligabend unter dem Leitwort „Wir besuchen das Christkind“ ein, von 14.30 bis 16.30 Uhr können Kinder mit ihren Familien an Stationen in und um die Kirche die Weihnachtsbotschaft selbst aktiv erfahren und einen Segen empfangen. In St. Anna wird um 15 Uhr, 15.30 Uhr und 16 Uhr jeweils ein etwa fünfzehnminütiger weihnachtlicher Impuls für Familien gegeben.

Um 14.30 Uhr sowie um 16 Uhr beginnt jeweils die Kinderchristmette in St. Bonifaz. In St. Sylvester werden um 14.30 Uhr und um 15.30 Uhr Kindermetten gefeiert. Die Kinderchristmette in St. Sebastian um 15 Uhr und um 17 Uhr richten sich insbesondere an Vorschulkinder, eine Anmeldung ist erforderlich. In St. Raphael sowie in St. Laurentius beginnt jeweils um 15 Uhr die Kindermette, um 15.30 Uhr wird eine Kindermette in St. Ursula gefeiert. Um 16 Uhr findet in St. Michael eine Krippenfeier für Kinder und ihre Eltern statt, ebenso werden um 16 Uhr in St. Pius und St. Mauritius Kindermetten gefeiert. Um 16.30 Uhr beginnen Kindermetten in St. Ansgar, St. Clemens und Maria Trost, um 17 Uhr in Maria Ramersdorf und in Maria vom Guten Rat.

Besonders an Seniorinnen und Senioren richten sich Gottesdienste am Heiligen Abend in der Wallfahrtskirche Maria Ramersdorf um 15 Uhr und im Münchner Liebfrauendom um 16 Uhr.

Christmetten am Heiligen Abend, Freitag, 24. Dezember

Im Liebfrauendom feiert der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, um 22 Uhr die Christmette. Solisten der Capella Cathedralis und des Domorchesters unter der Leitung von Domkapellmeisterin Lucia Hilz gestalten die Christmette mit Werken wie der Missa carminum von Max Eham. In der Jesuitenkirche St. Michael beginnt die Christmette um 22 Uhr. Die Predigt hält Kirchenrektor Pater Karl Kern SJ. Es erklingt die Rheinberger Messe in A-Dur. In der Bürgersaalkirche wird während der um 22 Uhr beginnenden Christmette das Augustiner-Christkindl in einer feierlichen Prozession ausgesetzt. Es erklingt die Pastoralmesse von Karl Kemper.

Um 17 Uhr wird die Christmette in der Asamkirche sowie in St. Sylvester gefeiert, um 17.30 Uhr in St. Stephan, um 18 Uhr in der Klinikkirche Bogenhausen. Um 18 Uhr und um 21.30 Uhr beginnen Metten in St. Raphael. Um 21 Uhr wird die Christmette in St. Pius gefeiert. In St. Sebastian beginnen Metten um 21 Uhr und um 23 Uhr, In St. Ursula um 17 Uhr und um 23 Uhr. Um 21.30 Uhr und 23.30 Uhr beginnen Christmetten in Maria vom Guten Rat, um 22 Uhr feiert man in St. Maximilian mit dem Chor der Gemeinde, Bläsern und traditionellen Weihnachtsliedern. Ebenfalls um 22 Uhr beginnt die Christmette in St. Sylvester. Um 22.30 Uhr beginnen Metten in St. Peter und St. Laurentius, St. Bonifaz und Herz Jesu, um 23 Uhr in Maria Ramersdorf. Um 23.59 Uhr beginnt ein Weihnachtsgottesdienst in St. Anna.

Erster Weihnachtsfeiertag, Hochfest der Geburt des Herrn, Samstag, 25. Dezember

Kardinal Marx feiert um 10 Uhr im Liebfrauendom eine feierliche Messe zum Hochfest. Domchor, Junge Domkantorei, Solisten der Capella Cathedralis und des Domorchesters unter der Leitung von Domkapellmeisterin Lucia Hilz gestalten die Christmette mit Werken wie der Missa brevis in D von Franz Xaver Brixi. Um 17.30 Uhr beginnt eine Pontifikalvesper mit Kardinal Marx, die von den Kinder- und Jugendchören der Dommusik und den Dombläsern unter der Leitung von Domkantor Benedikt Celler unter anderem mit der Feierlichen Weihnachtsvesper von Max Eham und „Transeamus“ von Joseph Ignaz Schnabel gestaltet wird. Beim Hochamt um 10 Uhr in der Jesuitenkirche St. Michael erklingt die Rheinberger Messe in C-Dur, Michaelschor und Orchester sowie Organist Peter Kofler musizieren unter der Leitung von Frank Höndgen. Die Predigt hält Pater Martin Stark SJ. Die Missa solemnis KV 337 wird beim Hochamt in St. Peter ab 10 Uhr erklingen. Um 10.30 Uhr beginnt die Messe in St. Maximilian, gestaltet mit der Nikolaimesse von Haydn. Beim Festgottesdienst in St. Ursula ab 11 Uhr wird die Missa brevis in G von Mozart dargebracht, bei der 11-Uhr-Messe in St. Sylvester die Missa Sexti toni von Johann Ernst Eberlin.

Zweiter Weihnachtsfeiertag, Fest des Heiligen Stephanus, Donnerstag, 26. Dezember

Im Liebfrauendom feiert Domdekan Lorenz Wolf um 10 Uhr den Festgottesdienst. Es erklingt unter anderem die Missa brevis in G, KV 140, dargeboten von der Jungen Domkantorei, dem Domorchester und Solisten und der Leitung von Benedikt Celler. In der Jesuitenkirche St. Michael erklingt beim Hochamt um 9 Uhr die Diabelli Pastoralmesse in F. Es predigt Pater Benedikt Lautenbacher SJ.

Angebote für Gläubige nichtdeutscher Muttersprache

In den mehr als 20 muttersprachigen Gemeinden des Erzbistums werden zahlreiche Weihnachtsgottesdienste in verschiedenen Sprachen gefeiert, die sich insbesondere an Gläubige nichtdeutscher Muttersprache richten. So gibt es am Heiligen Abend, Freitag, 24. Dezember, um 18 Uhr eine Vesper der Russisch Byzantinischen Katholischen Gemeinde (Rumfordstr. 21a) und um 23 Uhr die Christmette der italienischen Gemeinde in St. Andreas. Am Weihnachtsfeiertag, 25. Dezember, wird um 10 Uhr in St. Monika ein Gottesdienst in polnischer Sprache gefeiert, um 11 Uhr die Göttliche Liturgie in russischer Sprache in der Russisch Byzantinischen Katholischen Gemeinde. Um 11.30 Uhr feiert die italienische Gemeinde in St. Andreas das Hochamt. In der Bürgersaalkirche wird am 25. sowie am 26. Dezember jeweils um 15 Uhr eine Messe in englischer Sprache gefeiert und jeweils um 18.30 Uhr in italienischer Sprache.

Angebote für hörbehinderte Menschen

Eine Christmette mit Krippenspiel speziell für hörbehinderte Menschen findet am Heiligen Abend, Freitag, 24. Dezember, um 13 Uhr in der Jugendkirche in der Preysingstraße 85 statt. Am Die Texte werden sowohl in Gebärden- als auch in Lautsprache vorgetragen. Auf der Internetseite des Erzbistums werden die Evangelien zu allen Sonntagen und Feiertagen, auch jene der Weihnachtszeit, sowie zahlreiche Lesungen in Gebärdensprache angeboten. Die Videos mit Dolmetscher Kilian Knörzer sind unter www.erzbistum-muenchen.de/bibel-in-dgs abrufbar.

Übertragungen und Informationen im Internet

Die Gottesdienste im Liebfrauendom werden unter www.erzbistum-muenchen.de/stream im Internet live übertragen. Unter www.advent-in-muenchen.de sind zahlreiche Gottesdienste in München rund um die Weihnachtstage abrufbar. Weitere Gottesdienste in Pfarreien der Erzdiözese München und Freising sind unter www.erzbistum-muenchen.de/gottesdienste zu finden.

Zugangsbeschränkungen

Gottesdienste unterliegen Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Es ist auf Abstände und die Regelungen zur Maskenpflicht zu achten. Für manche Gottesdienste sind gesonderte Anmeldungen erforderlich. Es finden die Regeln „3G“, teilweise auch „2G“ Anwendung. Es empfiehlt sich, bereits im Vorfeld eines Gottesdienstbesuchs die detaillierten Vorgaben der jeweiligen Gemeinde in Erfahrung zu bringen. (glx)

Bericht: Erzbischöfliches Ordinariat

Foto: Hötzelsperger

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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