Land- & Forstwirtschaft

Mit BBV beim Milchviehbetrieb Enzinger

Veröffentlicht von Anton Hötzelsperger

Die FW Bundestagskandidatin Andrea Wittmann und MdL Nikolaus Kraus besichtigen zusammen mit dem Kreisverband Berchtesgadener Land des Bayerischen Bauernverbands den MilchviehBetrieb Enzinger.

Die Eheleute Enzinger betreiben klassiche Milchviehhaltung mit 35 St. Milchkühen und Nachzucht. Frau Enzinger beteiligt sich im Programm Erlebnisbauernhof. Zusammen als Team freuen sich die Eheleute Enzinger regelmäßig über den Besuch von Schulklassen auf Ihren Betrieb mit dem Ziel wissen über die Landwirtschaft zu vermitteln.   Im Anschluss fand ein intensiver Austausch  über die Zukunft der bäuerlichen Familienbetriebe statt. Ziel war von der Basis aus in den Land- bzw. Bundestag diskutieren mit den Landwirten Hans Gruber, Hubert Hoiß, Johann Lammminger, Arnulf Gut und  Gabi Thanbichler zusammen mit  Kreisbäuerin Maria Krammer und  BBV-Geschäftsführer Matthäus Michlbauer. Stellvertretender Kreisobmann Michael Lichtmannegger berichtete über die zunehmende Bürokratie in der Landwirtschaft und die Sorgen der Weidehalter durch die heranrückende Wolfspopulation. Das Thema „Für eine sichere Lebensmittelversorgung“ sind gerade unsere bäuerlichen Betriebe sehr entscheidend. Regional ist das neue Bio!  Die regionale Wertschöpfung und Versorgungssicherheit  muss verstärkt in den Fokus gerückt werden sowie die Förderung der Wirtschaftskreisläufe”, so Wittmann, die weiters sagte: “Die Kaufkraft bleibt in der Region und zugleich wird  die Lebensqualität und Attraktivität im Land erhöht. Zudem kommt es Zulieferer, handwerklichen Betrieben  und letztlich dem gesamten Grundversorgungs-Netzwerk und  der Infrastruktur  zu Gute. Jeder siebte Arbeitsplatz in Bayern hängt an der Land- und Fortwirtschaft.  Landwirte erhalten unsere Kulturlandschaft und stehen vor großen Herausforderungen: Steigende Auflagen und zunehmende Mechanisierung machen kleineren Betrieben das Leben schwer, nicht selten geben diese auf.  Wir brauchen dringendst eine Trendwende!  Den Bauern muss wieder mehr Wertschöpfung aus der Urproduktion, ihrer eigentlichen Arbeit bleiben. Verbraucher und Lebensmitteleinzelhandel müssen für regionale und saisonale Produkte sensibilisiert und die Direktvermarktung gestärkt werden. Für unsere Familienbetriebe brauchen wir dringendst Vereinfachungen und einen Abbau von Bürokratie.  Unsere  bäuerliche Landwirtschaft ist ein Garant für das Bayern, das wir kennen und lieben”.

Fotos: www.fotografie-goettges.de

 

 

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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