Gastronomie & Wirtschaft

Ministerin Kaniber präsentierte neue Bio-Lebensmittel-Infobroschüre

Bio-Lebensmittel liegen im Trend, die Nachfrage steigt ständig. Um den Verbrauchern alle wichtigen Informationen rund um den ökologischen Landbau in Bayern und seine wertvollen Lebensmittel an die Hand zu geben, hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber nun eine neue Infobroschüre präsentiert. Was kennzeichnet den ökologischen Pflanzenbau, die Öko-Tierhaltung oder die Bio-Aquakultur? Was machen die Bio-Verarbeiter anders? Sind Bio-Lebensmittel besser? Wie werden die Bio-Produkte gekennzeichnet? Welche Siegel stehen für was? Antworten auf all diese Fragen liefert die neue Broschüre. Dazu auch die wichtigsten Zahlen und Fakten. „Für die Verbraucher ist es wichtig, zu wissen, was die Besonderheit der Bio-Lebensmittel ausmacht, unter welchen Bedingungen sie erzeugt werden und wo sie Bio-Produkte aus der Region bekommen können“, sagte die Ministerin in München. Aus diesem Grund hatte sie das Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) beauftragt, die Broschüre zusammenzustellen.

Bayern ist deutsches Bio-Land Nummer eins und größter Produzent von ökologischen Lebensmitteln. So liefern bayerische Erzeuger knapp die Hälfte der deutschen Bio-Milch. Mit derzeit rund 10.500 Betrieben wirtschaften über 30 Prozent aller deutschen Öko-Erzeuger in Bayern. Sie bearbeiten fast 370.000 Hektar nach ökologischen Vorgaben. Um den Anteil der Ökolandbau-Flächen von derzeit rund zwölf Prozent auf 30 Prozent bis 2030 zu erweitern, hat die Ministerin ein ganzes Bündel an Maßnahmen aufgelegt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Information der Verbraucher und Förderung des Absatzes.

Die 27-seitige Broschüre kann unter www.ernaehrung.bayern.de heruntergeladen oder bestellt werden.

Bericht und Foto: Bayerisches Landwirtschaftsministerium (StMELF)

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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