Brauchtum

Milchwerke Berchtesgadener Land zu den Rauhnächten

Das Räuchern – besonders in den Rauhnächten zwischen Weihnachten und Heilig Drei König – hat in der Alpenregion schon lange Tradition. Verräuchert werden die Kräuter aus dem am Maria Himmelfahrt gesegneten Kräuterbuschen zusammen mit Weihrauch und Myrre. So werden die Gaben der Heiligen Könige mit heimischen Zutaten wie z.B. Minze, Johanniskraut, Mistel und Salbei vermischt, verräuchert und damit Schutz und Segen für Haus, Hof und Stall auf vielen Bauernhöfen im Berchtesgadener Land und entlang der Alpenkette erbeten. Als Abschluss wird die Jahreszahl zusammen mit den Buch-staben „C+M+B“ auf den Türstock mit Kreide geschrieben. Die Buchstaben stehen für „Christus mansionem benedicat“ was aus dem Lateinischen übersetzt bedeutet: „Christus segne dieses Haus“. Die Buchstaben stehen gleichzeitig auch für die Heiligen Drei Könige „Caspar+Melchior+Baltasar“, an deren Ehrentag der Haussegen angeschrieben wird.

Bericht und Bilder: Milchwerke Berchtesgadener Land

Über den Autor

Anton Hötzelsperger

Als freier Journalist bin ich bereits seit vielen Jahren mit der täglichen Pressearbeit für die Region Chiemsee, Samerberg und Oberbayern befasst. Mit den Samerberger Nachrichten möchte ich eine Plattform bieten für Beiträge aus den Bereichen Brauchtum, Landwirtschaft, Tourismus und Kirche, die sonst vielleicht in den Medien keinen breiten Raum bekommen würden.

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